Most posts are in german, yet sometimes I switch to english. The title of this blog changes from time to time.
If the title is displayed in Comic Sans, please refresh the site! That's unless you really dig Comic Sans of course.
Interested in me reviewing your music? Please read this!

2012-02-21

METALLICA - Beyond Magnetic

Weil ich heute abend gerade sonst auf nichts Lust habe, dachte ich mir, ich hau hier zur Abwechslung mal ein etwas zeitnäheres Tonträger-Rezensiönchen raus...


METALLICA - Beyond Magnetic (2012)

Was ich an Metallica ja besonders schätze und mir in diesem Maße noch von sehr viel mehr Bands wünschen würde, ist die Konsequenz, mit der sich bei ihren Alben daran orientieren, worauf sie selbst gerade Bock haben, selbst wenn es von größeren Teilen der Fans dafür Haue geben könnte.

Dass dies nicht immer mein persönliches Ding ist, wie z.B. das lieblos dahingeklatschte "S&M", in dem sie neben einem Orchester her spielten, oder das vergeigte Lulu-Projekt, bei dem sie neben Lou Reed her schrammelten, das kann ich als Preis verschmerzen. Es zwingt mich ja niemand, das Zeug zu kaufen.

Und auf der anderen Seiten stehen dafür ja auch ebenfalls kontroverse, aber aus meiner Sicht einfach schweinegeile Alben wie die Aggressionstherapie "St.Anger" oder das sämtliche vorhergehende Scheiben im besten Sinne aufgreifende letzte Werk "Death Magnetic".

Aus den Aufnahmesessions zu eben jenem stammen bekanntermaßen die vier im Schnitt sieben Minuten langen Stücke auf "Beyond Magnetic", welche Metallica erst auf ihren speziellen Jubiläumskonzerten im Dezember vorgestellt und mit dieser EP nur wenig später aufgrund großer Nachfrage ohne weitere Bearbeitung der Rohmixe veröffentlicht haben.

Und was soll ich sagen: Das Ding macht einfach Laune und lässt sich problemlos mehrmals hintereinander hören. Jeder Song hätte auch problemlos auf "Death Magnetic" gepasst, wenn denn noch Platz gewesen wäre. Innerhalb von nur knapp dreißig Minuten spielen Metallica wieder die Stärken unterschiedlichster Phasen aus, so dass die EP im Grunde fast so etwas wie eine Miniversion des letzten Longplayers darstellt.

Der Sound ist auch genau richtig - schön schnörkellos rausgerotzt.
Ich vermisse da nichts.

Und wer sich leisten kann, sowas jahrelang unveröffentlicht im Archiv schlummern zu lassen, der gehört wohl zurecht zu den Größten. Und schmeißt hoffentlich bald wieder ein vollständiges Album in die Runde!

Anspieltipps: Just A Bullet Away, Hate Train

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen