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2012-05-17

KAITI KINK ENSEMBLE - Under The Iron Sky

Neben dem offiziellen Soundtrack von Laibach hat der Independent-Film "Iron Sky" noch ein weiteres, höchst hörenswertes musikalisches Nebenprodukt hervorgebracht.

Das Kaiti Kink Ensemble komponierte den nur aus Intro, Strophe und Refrain bestehenden Song zum ersten Film-Teaser und entschied sich aufgrund der großen Resonanz, nicht nur diesen Song zu Ende zu schreiben, sondern ein ganzes von Iron Sky inspiriertes Album aufzunehmen, welches nun auf kaitikink-ensemble.com zum Download zu haben ist.

KAITI KINK ENSEMBLE - Under The Iron Sky (2012)

"Under The Iron Sky" ist wie gesagt nicht der Soundtrack zum fast gleichnamigen Film und auch kein alternativer Soundtrack, wohl aber kann man dieses Album als Soundtrack zu einem alternativen "Iron Sky"-Film verstehen, in dem sich vor dem gleichen Hintergrund eine andere Handlung entfaltet, in welcher es eher um menschliche Sehnsüchte als um die Schlachten irrer US-Präsidentinnen mit Mondnazis geht.

Tatsächlich hört sich dieses Album sehr gut direkt nach dem "echtem" Soundtrack zum Runterkommen, schwelgt es doch in einer ähnlichen Stimmung wie beispielsweise dessen finale Momente.

Jazz, Dubsteb, Trip Hop, Orchesterklänge und über allem schwebend die fesselnde Stimme der finnischen Sängerin Kaiti Kink sind einige der Zutaten, aus denen sich "Under The Iron Sky" zusammensetzt. Dabei geht es sehr songorientiert zu, es funktioniert also auch vollkommen ohne jeden Bezug zum Film.

Meine Kenntnisse der angeschnittenen Genres halten sich in Grenzen, mir fallen da aus meiner Sammlung Archive, "Psyence Fiction" von U.N.K.L.E. und Little Red Lung ein, womit aber beispielsweise der Jazzaspekt noch kaum abgedeckt wäre. Eine ganz kleine Prise Milla Jovovioch vielleicht (Warum nur hat sich die Dame nach "The Divine Comedy" nicht hauptberuflich aufs Singen konzentriert?), aber eher noch - ja, die Unvermeidlichen - Laibach auf dem "Volk"-Album, zumindest was den rhythmischen Bereich angeht.
Zu einem echten Punkt komme ich mit diesen Mehr-oder-weniger-Vergleichen aber nicht.

Also sage ich einfach mal, dass es wunderschöne, cineastische Lieder mit nostalgischem Flair im modernen, experimentellen Gewand sind.

Und die waren es mir immerhin wert, den tonträgerlosen Download in eine schicke, selbstgebastelte Papp-CD-Hülle zu überführen. Ein feines Album für die Rettungskapsel auf dem Weg zum Mars, wenn hinter einem mal wieder Mond und Erde in Trümmern liegen.

Anspieltipps: The Journey, Dark Side Of The Moon, Under The Iron Sky, You're the Home

1 Kommentar:

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