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2016-10-29

VOIVOD / ENTOMBED A.D. - Split

Ok, der folgende Text ist wohl eher als Komplettierungsverzugsmeldung denn als Rezension zu lesen. Rein musikalisch war es für mich eher unnötig, mir die dritte Scheibe aus Voivods Split-Trilogie-Trilogie zuzulegen. "Fall" entstammt nämlich ebenso wie "We Are Connected" und "Forever Mountain" der Anfang des Jahres auf CD erschienenen EP "Post Society".

Müsste ich mich entscheiden, dann wäre der Song tatsächlich auch mein Liebling unter den fünf "Post Society"-Tracks. Schön, den jetzt auch noch auf Vinyl zu haben!




VOIVOD / ENTOMBED A.D. - Split (neon orange 7") (2016)

Wie im erwähnten EP-Review bereits nachzulesen, zeigt "Fall" Voivod in einer beeindruckenden kreativen Hochphase. Exzellenter, hier etwas düster melancholisch beginnender, progressiver Thrash, exzellent gespielt und eingesungen, mit mächtig Punch und Drive, und ausgezeichnet produziert. 1 A mit Sternchen!



Die Split-Partner sind diesmal Entombed A.D., also die vom Originalsänger betriebende Entombed-Version, welche  dieses Jahr auch in Wacken auf der Bühne stand.

Anlass der Veröffentlichung ist wie schon bei der Single mit Napalm Death eine gemeinsame Tour. Ich jammere ja nun schon ein paar Jahre lang, dass Voivod ihren Arsch zwar nach Europa, aber nicht nach Hamburg bekommen. Und was ist in drei Wochen? Sie kommen in die Markthalle und ich fahre stattdessen ketzterischerweise ins Uebel & Gefährlich, weil da tatsächlich mit der Doppelheadliner-Tour von Mono und Alcest (plus Pg. lost) ein insgesamt für mich stärkeres Gesamtpaket aufspielt. Die Konzert-Clashs sind dieses Jahr wirklich eine Pest.

Entombed A.D. sind natürlich keine schlechte Liveband, aber so der riesige Schwedendeath-Fan war ich halt auch nie... Dies gilt auch hier für den Track "Gospel Of The Horns". Ganz und gar nicht schlecht, aber alleine auch kein Kaufgrund für mich, obwohl mich die etwas laid back celticfrostige Note des Stücks durchaus überrascht hat.

Insgesamt wieder eine Paarung, bei der ich zwar beide Seiten gerne hören mag, aber ähnlich wie bei der Single mit At The Gates ganz klar die Voivod-Seite favorisiere.


Optisch ist das Ding natürlich wieder wunderbar, mit zwei schwarzweißen Coverartworks von Away. Die exklusiv limitierte Centurty Media-Vinylfarbe ist diesmal ein transparentes Orange. Weiß hätte es für mich auch getan, aber warum nicht?


Highlights spare ich mir mal aufzuzählen. ;)

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