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2015-10-17

DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND - The Wolvennest Sessions

Gepriesen sei Lawrence G. Tesler, Erfinder der Copy&Paste-Funktion!

Was wäre es sonst mühsam, ein Review über Bands mit Namen wie Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand zu schreiben!

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Danke, Lawrence!
      

DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND - The Wolvennest Sessions (2015)

Nachdem ich neulich erst das neue Album "Joyride" rezensiert habe, liegt hier in giftigen Farben also schon der nächste Streich von Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand vor mir.

Außer dem Albumtitel gibt sich die Promo sehr spärlich mit jeglichen Begleitinformationen, doch ich konnte mir die Titel der drei Tracks sowie den VÖ-Termin (Mitte November) aus diesem Internet da fischen, und was das Internet sagt, muss ja stimmen.

Sowohl was den Musikstil als auch die absichtlich dumpfe Produktion angeht, knüpfen die "Wolvennest Sessions" eigentlich direkt an "Joyride" an. Vielleicht auch umgekehrt; wer weiß, ob Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand dieses Ding nicht schon vorher aufgenommen haben.

Es sind drei Stücke, doch wie das Wort "Sessions" schon suggeriert, haben es diese nicht zu eilig, auf den Punkt zu kommen (Psychedelic Rock halt) und sind entsprechend lang, nämlich zwischen neun und neunzehn Minuten.
Hauptmerkmal aller Tracks sind ausdauernd repetitive Slow-Motion-Schrammelriffs und dieser seltsam narkotisierend einlullende und doch irgendwie fesselnde Gesang. Da ich Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand nächstes Jahr wahrscheinlich live sehen werde, bin ich schon sehr gespannt, welche Wirkung die Sängerin damit wohl auf der Bühne erzielt.


Der längste Titel und Opener "Out Of Darkness Deep" klingt ein wenig so, als würden Ministry-Musiker "Set The Controls For The Heart Of The Sun" jammen. Es ist auch das Stück mit dem stärksten Industrial-Einschlag.

"Unreal" wird über seine komplette Länge von einem Geistersound untermalt, wie man ihn in sauberer rausgeputzer Art auch bei den italienischen Horror-Proggern Goblin Rebirth verorten könnte.

"Evil Love" schließlich behält einen Funken dieser gespenstischen Atmosphäre bei, ist im Grunde aber ein unter fiesen Drogen wahrgenommener Black Metal mit batterieschwach schleichendem Drumroboter, über den ein Gothic-Nichtliebeslied gesungen wird.


Ja, das klingt alles etwas komisch und ist es tatsächlich auch.
Es klingt aber auch gut!


Ok, vielleicht könnte der Sound noch... aber vielleicht muss das auch gerade so... keine Ahnung, das wird bei Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand wohl die unbeantwortete Dauerfrage bleiben.

Dieses Review wurde ermöglicht durch eine Promo-CD aus Österreich, das Internet und den guten alten Lawrence G. Tesler.

In diesem Sinne:

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand

      

Anspieltipps: Out Of Darkness Deep, Evil Love

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