Das wollte ich ja eigentlich letztes Mal schon am Rande erwähnen: flickriver hat jetzt eine random-Funktion. Sehr praktisch, wenn man z.B. in bilderreichen Accounts (wie z.B. meinem *g*) noch Unbekanntes entdecken möchte.
Und eine andere Sache, auf die ich schon länger hinweisen wollte, sind die folgenden beiden offziellen flickr-Accounts voller historischer Aufnahmen, in denen sich einige echt beeindruckende Schätze finden lassen:
THE LIBRARY OF CONGRESS (USA):
POWERHOUSE MUSEUM COLLECTION (Australien):
Wäre wünschenswert, wenn noch mehr Museen diesen beiden nach flickr folgen könnten, finde ich.
Eigentlich könnte ich an dieser Stelle mal wieder über mein notorisch chronisches Pech rund um meine Fotoausrüstung jammern - gerade Digiknipse und leider auch die Kiev 88 böten dazu momentan mächtig Anlass. Aber stattdessen will ich mich hier lieber über meine trotz hardwarebedingter Rückschläge ungebremste Kreativität und Produktivität freuen. ;)
Aus diesem Grunde hier der Hinweis auf meine aktuell wohl beliebteste Serie, scissorisms.
Im Grunde alles sinnfreie Spielerei, aber im Resultat z.T. höchst interessant.
Und so funktioniert's:
Man bastle aus einem Stück Pappe oder Papier mit der Schere eine Schablone, welche hinten auf den Lichtschachteinsatz der Holga klebt, also so, dass sie direkt am Film anliegt. (Papier hat sich übrigens als sinnvoller erwiesen, da seine leichte Transparenz die Sache noch spannender macht und man bei einer Pappschablone das Transportrad kaum noch drehen kann.)
Man belichte den Film an Ort A.
Film rausnehmen und im Dunkeln (ich benutze stets den Wechselsack) zurückspulen.
Entweder dieselbe Schablone andersrum oder eine neue Schablone in die Holga kleben.
Den Film an Ort B ein zweites Mal belichten.
Hier mal ein paar Beispiele meiner bisherigen "Scherismen":
scissorism 1.1
scissorism 2.1
scissorism 3.6
scissorism 4.5
Aber am besten schau Dir gleich alle an! ;)
Da wird sicher mit der Zeit noch einiges kommen...
Wenn ich eines vor gestern abend nicht geglaubt hätte, dann, dass ich mal eine Reitsportveranstaltung besuchen würde.
Aber da mein Bruder mir erzählt hatte, dass Cachura einen Auftritt hatten, bei dem sie die meisten Songs als Countryversionen spielen würden, kam ich doch mal mit und fand mich flugs in der Springwertung des Concordia Dingerdonn-Pfingstturniers wieder. Um den Sport zu verstehen, war ich allerdings nicht annähernd lange genug dort, da ich mich ja schon bald wieder zum Mitanpacken in den Cachura-Proberaum verdrückte. ;)
Eine Bühne im eigentlichen Sinne gab es nicht, Anlage und Instrumente wurden nach Abzug der letzten Springer einfach mitten auf dem Turnierplatz unter freiem Himmel aufgebaut.
Und dann kam der große, sparsam geprobte Auftritt von "Prärie-Peter und den rockenden Rothäuten".
All die bekannten Rock- und Popsongs, die man ja - seien wir doch mal ehrlich - eigentlich schon gar nicht mehr hören mag *g*, nun endlich als richtige Musik im ansprechenden amtlich-texanischen Klanggewand mit ständig vorangalloppiernden Uffta-Beat und von rechts ins Ohr jammernder Slideguitar. Herrlich blöde!
Vor allem das Lied vom Roten Pferd war ganz erstklassig, echt jetzt! Trotzdem fand ich "Eye Of The Tiger" noch einen Tick besser. ;)
Dass ihr nachher noch "normale" Stücke gespielt habt, war nett, aber eigentlich auch kacke. Schmeißt den anderen Scheiß weg, Leute! Macht nur noch Country (und vielleicht mal Western)!
Ein wirkliches Erlebnis war auch das Pausenprogramm, in dem - angestiftet durch eine nicht ganz ernstgemeinte Bemerkung vom Prärie-Peter und ein Preisgeld von am Ende 100 Euro - mehrere Wettkämpfer zum Hochsprung über Pferdesprungbarrieren gegeneinander antraten. Bei Höhen, die man im Reitsport als "Übermächtigkeitsspringen" bezeichnen würde, sahen die Hechtsprünge kopfüber in den letzten Durchläufen echt fies aus. Ich bin lange nicht mehr Zeuge solch einer kollektiven Unvernunft gewesen. *g*
Hoffentlich habe ich von dem Sportevent davon mit meiner Adox auch ein vernünftiges Bild eingefangen... Es war ja schon recht dunkel und ich hatte nur einen Film (=max. 12 Bilder) dabei.
Diese Woche war es endlich soweit: Ich habe meine Filme + Abzüge aus Japan zurückbekommen!
Die Firma Superheadz hatte mir (genau wie vielen anderen Flickr-Knipsern) ja eine Kleinbild-Holga geschenkt, dafür, dass ich ihnen 5 Ferrania-Buntfilmevollschieße, aus denen sie dann evtl. ein paar Samplebilder verwenden dürfen.
Aus diesem Anlass möchte ich doch mal ein paar Worte zu dem Teil verlieren.
Zunächst einmal die Puristenfrage: Ist die Holga 135BC überhaupt eine echte Holga?
Einige der zahlreichen Holga-Gruppen auf flickr lassen ja keine mit ihr gemachten Bilder zu, kein Wunder angesichts der Engstirnigkeit vieler Holgaknipser, die ja oftmals schon meine Holga 120GFN wegen der Glaslinse als nicht fundamentalistisch rein genug empfinden.
Es gibt auf jeden Fall genügend Argumente für und gegen die Kategorisierung als echte Holga. Letztendlich liegt es wohl an jedem selbst, welche davon er am stärksten gewichtet.
pro:
das original Holga-Objektiv mit original Plastiklinse
der original nutzlose Sonne/Wolken-Blendenumschalter
der an original ungünstiger Stelle gelegene Normal/Bulb-Schalter
keine Auslösesperre nach Belichtung --> einfacher Doppelbelichtungsmodus
die gesamte "edle" Verarbeitung
der im Verhältnis dazu gnadenlos überteuerte Preis (es sei denn, man bekommt sie geschenkt *g*)
die Bildanmutung mit zum Rand hin zunehmender Unschärfe und Verzeichnung (dazu weiter unten mehr)
contra:
naja, Kleinbild statt MF eben, mit den damit verbundenen Unterschieden
Auslöser an gewöhnlicherer (und somit holga-untypischer) Stelle
keine Holgarama-Freiheit, Film muss bis ganz zur nächsten Bildposition weitertransportiert werden
keine Original-Vignettierung, da diese außerhalb des Kleinbild-Formats liegt
Gerade der letzte Punkt - überhaupt keine Vignettierung bei einer Holga - ist natürlich ein erheblicher Mangel. Deswegen war der Hersteller so schlau, eine kleine halbtransparente Maske in den Lichtschacht einzubauen, welche eine künstliche Vignette erzeugt. Daher auch das "BC" (="black corners") im Namen!
Also schauen wir uns doch zunächst einmal diese Fake-Vignette an. Sie ist schon sehr deutlich, unbestritten auffälliger als oftmals bei der Glaslinsen-Holga.
Gerade deswegen gefällt sie mir allerdings meistens auch sehr gut. Hier ein Beispiel:
Bei einigen Fotos mit extremem Gegenlicht kann es jedoch dazu kommen, dass die Maske in ihrer Durchscheinbarkeit als Fake erkennbar ist. Zwar auch irgendwie interessant, aber eben auch etwas seltsam:
Und gefällt mir die Knipse nun insgesamt?
Speziell bei meinem Exemplar bockt das Transportrad oftmals und lässt sich nur bei angedrücktem Auslöser (und zugehaltener Linse) bewegen. Das nervt zwar, aber an solche Dinge gewöhnt man sich schnell.
Das Fotografieren selbst macht mit dem Ding auf jeden Fall Spaß.Auch wenn sie ein unschärferes Bild als die GFN macht, ist sie eine nette Alternative, wenn man Lust hat, echte Holgabilder im KB-Format zu schießen.
Als Ersatz für meine bisherige Lieblingskleinbildplastikkamera, die Chupa Chups Photo Pop, taugt sie allerdings nur bedingt. Denn auch wenn man mit der CCPP nicht fokussieren kann, scheint sie mir durch ihren weiteren Winkel und die größere maximale Schärfe für entfernte, großflächige und mit vielen Details ausgestattete Motive tendentiell besser als die Holga 135BC geeignet zu sein.
Deren Stärke sind nach Sichtung meiner bisherigen Resultate wohl eher die näheren, reduzierteren Motive. Und vor allem die Doppelbelichtungen!
Dafür habe ich auf flickr auch gerade schon ein paar schöne Beispiele gepostet:
Fazit: Ich weiß zwar wirklich nicht, ob ich sie mir zum "normalen" Preis kaufen würde, aber eine anständige Toycam mit großem Potential und eigenem Charme ist die 135BC auf jeden Fall.
HIER gibt es nun den angekündigten Bildernachschlag zum 19. April mit Fotos von Hollow Skai, Marius del Mestre und Fast Tired.
Meine Belichtungszeiten an der Balgenkamera waren mal wieder etwas gewagt, so dass die Ausbeute mit 50% des Filmes etwas magerer als erhofft ausgefallen ist. ;)
Vor ein paar Stunden war nun außerordentliches itzrock-Treffen. Es ging vor allem um HdJ, Jugend, Proberäume, Alsen, Locations... Dabei trafen sie dann alle zusammen: u.a. Lokalpolitiker inkl. Bürgermeister, zahlreiche itzrock-Mitglieder, auch die Suder Crew... da ja Björn Gerbers anwesend war, hat eigentlich nur noch die Theaterdirektorin gefehlt, haha. *g*
Ich schreib jetzt aber gar nichts weiter zu dieser Gesprächsrunde, nicht dass mir noch jemand einen in Wirklichkeit nun gar nicht vorhandenen lokaljournalistischen Anspruch unterstellt. Nur so viel - bis auf ein paar kleine Wahlkampfanfälle blieb es tatsächlich ganz friedlich.
Ansonsten hoffe ich mal, dass die zentralen Erkenntnisse des Abends schon in der Lokalpresse Erwähnung finden werden. ;)
Junge, Junge! *mirselbstmalkräftigaufdieSchulterklopf*
Für meine Verhältnisse bin ich hier doch seit der Layoutänderung richtig fleißig geworden.
Heute wird es hier schon wieder sehr itzehoe-lastig, also für Nichtbetroffene sicherlich ziemlich zäh. ;)
Zunächst einmal möchte ich mit meinem Eigenlob fortfahren und mir dazu gratulieren, über die schlimme Lesung berichtet zu haben, welche letzte Woche in der Alsen-E-Werkstatt so bodenlos frech das Konzept der Kulturnacht torpedierte. Die gedruckte Lokalpresse hatte dafür nämlich leider kleinen Platz gefunden. Nur der ohne erkennbaren Zusammenhang dastehende Halbsatz "man [...] erzählte sich die neuesten Alsen-Witze" in ihrer Kulturnacht-Berichterstattung ließ mich kurz etwas stutzig werden.
Als eine der wenigen Quellen über dieses Geschehnis möchte ich dann auch gerne nachreichen, dass es dort vor dem Auftritt von Fast Tired auch noch eine kleine Ton-Steine-Scherben-Darbietung der Band Grenzgebeat gegeben hat. Habe ich leider unterschlagen, weil ich da nach dem obligatorischen Beinevertreten noch im Pausenmodus gewesen bin. ;)
Doch nun zum tagesaktuellen Anlass meines Postings. Derzeit macht nämlich das - für Amateurverhältnisse übrigens ganz beachtliche - Video "Klare Worte" der itzehoer Hip-Hop-Gruppe Suder Crew in der Störstadt eine kleine Welle. Man schaue hier:
Dem Grundtenor des Stückes (Songtext HIER) kann ich wie wohl die meisten Steinburger nur zustimmen, auch wenn es sich schon durch die eben doch unklare Adressierung (IHR, IHR, IHR, womit mal diese, mal jene gemeint sein können) angreifbar macht, was sich z.T. auch in der Diskussion, z.B. im entsprechenden Artikel der Norddeutschen Rundschau und den Leserkommentaren darunter, niederschlägt.
IHR, das sind all jene in der Verwaltung unserer Kreisstadt, welche - oftmals angetrieben durch aberwitzige Metropolenphantasien - immer wieder durch enorme Fehlplanungen und -investitionen glänzten.
Meine persönliche Theorie ist ja, dass alle vernünftigen stadtplanerischen Intelligenz Mitte der Siebziger Jahre bei der Zuschüttung der Störschleife mitbegraben wurde.
Wie sonst kann man darauf kommen, ohne jede Not das auch im Lied erwähnte millionenschwere Parkhaus zu bauen, welches vom Bund der Steuerzahler seither mit seinem beispiellosen Leerstand immer wieder als Paradebeispiel für verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern angeführt wird?
Warum sonst errichtet man einerseits ein für mittelstädtische Verhältnisse vollkommen überproportioniertes Theater, welches jährlich ebenso überproportionierte Subventionen frisst, kann anderseits aber mit einer nur 5-stelligen Summe nicht einen Bruchtteil dieser Gelder freimachen, um einem kleinen historischen Schiff einen vernünftigen Unterstand zu bauen?
Die Liste dieser Fragen ließe sich noch weit weit fortsetzen. Man denke beim Thema Parken (in Itzehoe eigentlich stets wegen zahlreicher freier Plätze eine leichte Übung) z.B. auch an das inzwischen wieder eingestampfte elektronische Parkleitsystem. *hüstel*
Und dann natürlich Alsen.
Es ist ja generell höchst selten, dass historische Industrieanlagen als Zeitzeugnis und Kulturgut betrachtet und entsprechend gewürdigt werden. Das Alsen-Zementwerk bildete da bei seiner Schließung in den Achtzigern keine Ausnahme, womit die Einstampfung im Grunde schon feststand. Nur dass der Zeitpunkt bei vielen Gebäuden noch so weit in der Zukunft liegen würde, das hätte damals wohl viele Leute überrascht. ;)
Es kam die Sprayerkultur, es entwickelte sich der heutzutage absurd scheinende Mythos und es wurden unterdessen immer wieder neue Luftschlösser rund um die Nutzung der Ruinen bzw. des Areals, auf dem sie noch standen, gebaut. Die Politik immer gerne mit dabei, man gibt's schließlich gerne aufgeschlossen und innovativ.
Aber passiert ist letztendlich doch immer nur dann etwas, wenn Wahlen anstanden bzw. als der MediaMarkt als Einnahmequelle an die Tür klopfte.
"Etwas" bedeutete natürlich immer Abriss. Ok, fast immer...
Der "Graue Esel" direkt an der Delftorbrücke sollte ja renoviert werden. Man entrümpelte und entkernte ihn, baute ein schönes Gerüst um ihn herum... und dann erstmal lange Zeit nichts, ehe irgendwem dann doch die Erkenntnis kam, dass die Substanz nicht mehr zu retten war und auch hier abgerissen wurde. Vielleicht hätte da im Vorfeld einfach mal ein Verantwortlicher sich das Ding von innen anschauen sollen. Ich war ein paar Mal drinnen und hätte auch als absoluter Laie die absolute Sinnlosigkeit einer Renovierung feststellen können. ;)
Wer googelt, der wird rund um Itzehoe leicht noch mehr solche Sternstunden finden. Bei all dieser Fehplanerei und Geldverschwendung muss man natürlich irgendwo wieder sparen. Zum Beispiel am Bücherei-Etat. Oder eben bei den Jugendeinrichtungen.
Aber nun zurück zu "Klare Worte": IHR sind im Songtext ja ebenso die nicht vorhandenen Gründer von Alternativen zum "Fight Club". Aber wer soll es ihnen denn verdenken, dass sie nicht vorhanden sind?
Schließlich müssen diese Leute ja ihr eigenes Kapital einsetzen und riskieren und nicht das der Steuerzahler. In einer Stadt des Leerstands und der Abrisse gehört dazu viel Mut. Angesichts der Schicksale von "Hollywood" und "Lichtschauspielhaus" kann man vielleicht sogar von Übermut reden. Und wem soll man es verdenken, den nicht zu haben?
Ein weiteres der vielen IHRs- und wegen dem schreibe ich das hier überhaupt, da ich sonst noch keinen Widerspruch dazu gelesen habe - ist tatsächlich meine Band, Das Rote Universum.
Naja, direkt namentlich erwähnt werden wir nicht. ;)
Aber da wir ja auch Mitglied im itzrock-Verein sind, sei uns erlaubt, uns durch folgende Zeilen einfach mal ebenfalls angesprochen zu fühlen:
"Wenn ich irgendwas verspreche, halt' ich es auch ein! Also itz’rock, habt ihr Proberäume? Nein! Keine Gage, keine Räume, dann wisst ihr, was ich mein’. Er bringt uns auch nicht weiter - euer Möchtegern-Verein."
Äääähem... Da muss ich mich doch mal lautstark räuspern.
Nicht weil meine Band sehr wohl einen eigenen Proberaum besitzt *g*, sondern weil hier einfach gegen die Falschen geschossen und das eigene Boot versenkt wird.
Natürlich möchte der Verein gerne Proberäume vermitteln und Auftritte auftun, die angemessen vergütet werden. Aber daran, dass dies versprochen wurde, kann ich mich nicht erinnern. Denn anders als es im Text mit seiner IHR-Suppe rüberkommt, ist itzrock ja keine mit entsprechenden Finanzmitteln ausgestattete Institution der Stadt, sondern tritt dieser - so wie auch allen anderen Veranstaltern und Sponsoren in der Regel ganz im Gegenteil als Bittsteller entgegen. Oder habe ich da etwa bei einem entscheidenen Treffen gefehlt?
Dabei kann ich den Frust an sich, wenn für einen persönlich lange Zeit nichts herausspringt, ja durchaus nachvollziehen. Das was seit kurzem tatsächlich nicht mehr ein Möchtegern-, sondern ein eingetragener Verein ist, hat auch mich schließlich jahrelang eher zum Lästern als zu Luftsprüngen verführt.
Ich denke da an das Jahr 2000 zurück, in dem es nach der ersten Blütezeit doch eher bergab ging. Das bestbesuchte itzrock-Konzert des Jahres fand damals mit Forgotten North und unserer damaligen Band Osh im Stadttheater statt. Schön und gut so weit. Danach hatte das aber überhaupt keinen Wert. Itzrock war bald im Grunde nur noch der Titel für Rockkonzerte im Goosmarkt. Und wer es wagte zu sehr zu rocken, der musste draußen bleiben. Meine Beteiligung an den Treffen stellte ich folgerichtig schnell aus Zwecklosigkeit wieder ein.
Das ging ja nicht nur unserer Band so und sprach sich natürlich auch herum. Dank dieser Zeit und dem an die unrühmliche Stadt angelehnten Namen hat itzrock trotz allen gegenteiligen Bemühungen nach wie vor in Musikerkreisen ein echtes ausgewachsenes Imageproblem, was angesichts des heutigen Engagements des Vereins wirklich ungerechtfertigt und schade ist.
Zu großem Teil wird sich dieses Problem aber vielleicht mit etwas Geduld erledigen. Denn trotz Rückschlägen passieren ja nun schon immer mehr Sachen - in der Stadt wie im Kreis. Reicht es schon aus? Gewiss nicht. Aber der eingeschlagende Weg stimmt. Und das sollte irgendwann ins allgemeine Bewusstsein sickern. In der Kulturwüste findet trotz akutem Locationmangel Livemusik regionaler Bands statt - das ist hier wirklich keine Selbstverständlichkeit und schon ein Wert an sich.
Also liebe Jugendliche - macht ab und zu zumindest für den Hinweg mal vom Saufen und Kiffen eine Pause und nutzt die Angebote, die da kommen mögen! ;)
Um den enormen Nachrichtenwert dieser Aussage zu steigern, sollte ich besser erwähnen, dass außer mir auch noch viele andere Leute dort waren, besonders hervorzuheben darunter Hollow Skai, der in der E-Werkstatt aus seiner Rio-Reiser-Biographie "Das alles und noch viel mehr" las und Ton-Steine-Scherben-Gitarrist Marius del Mestre, welcher diese Lesung musikalisch begleitete.
"Es lebe der König! Ein Abend für Rio Reiser." hieß das Ganze und wurde zusätzlich abgerundet durch einen Auftritt des Bluesrock-Trios Fast Tired.
Aber zunächst einmal zurück zum Anfang dieses Posts: Alsen.
Im Bewusstsein, dass Google alles mag, was ich hier so verzapfe, sei allen Suchenden verraten, wie es dort derzeit in Sachen Abriss aussieht: schlimm nämlich, sehr schlimm sogar.
Viele große charakteristische Gebäude mussten in den letzten Wochen weichen, die Hälfte des nicht schon seit langem in Parkplätze und dazugehöriges Gewerbe umgewandelten Areals ist nur noch ein Trümmerfeld, eine unwegsame graue Wüste, in der die kargen Reste unwiederbringbarer Industriehistorie auf Zerkleinerung und Abtransport warten.
Mittlerweile finde ich es ja schon leichter, das aufzuzählen, was noch geblieben ist. Das wären die Gebäude der "Kulturmeile" direkt an den Bahngleisen (zu denen auch das Trafohaus inkl. der E-Werkstatt gehört), die zentrale "Kathedrale" mit dem großen Schornstein daneben, sowie die drei Schlämmbottiche.
Das Umfeld der beiden straßennäheren Bottiche und der gesamte restliche Osten des Geländes sind jedoch Futter für die Abrissbagger geworden. Ebenso das Silogebäude und angrenzende Bauten direkt am Störufer, dort wo zukünftig eine neue Veranstaltungsfläche als Alternative zu den durch Stress mit einem Anwohner problematisch gewordenen Malzmüllerwiesen entstehen soll. So begrüßenswert letzteres auch sein mag; spätestens beim Blick von der Delftorbrücke wird zweifelsfrei klar, dass sich die Stadt hier eines bemerkenswerten Wahrzeichens entledigt hat.
Würden jetzt mal wieder aus der ferne kommende Onlinefotofreundtouristen bei mir Interesse an einer Alsen-Erkundungstour anmelden, so riete ich ihnen vermutlich, doch lieber z.B. an die Nordsee zu fahren, was sicherlich weniger ernüchternd wäre.
Falls der geneigte Leser gerade überhaupt keinen Schimmer hat, wovon ich hier gerade rede, es geht um die berühmt-berüchtigten Ruinen des Alsen-Zementwerkes in Itzehoe. Für weitere Informationen verweise ich an dieser Stelle auf bekannte Suchmaschinen, Online-Nachschlagewerke und die Seiten vom Planet Alsen e.V..
Auf mein persönliches Verhältnis zu Alsen, dem ich ja immerhin 2006 eine Fotoausstellung gewidmet habe, werde ich voraussichtlich mal in einem späteren Posting eingehen, dann nämlich wenn ich eine Auswahl meiner seit 2004 dort geschossenen Fotos auf flickr wiederveröffentliche. Damit warte ich momentan noch eine Weile, weil ich nicht zu viele Serien auf einmal präsentieren bzw. den Hauptfokus noch auf meiner Heimatdorfserie halten möchte. ;)
Die gestrige Lesung an diesem Ort abzuhalten passte auf jeden Fall wie die Faust aufs Auge.
Nicht nur wegen der naheliegenden Beton-Steine-Scherben-Assoziationen und weil im Laufe der Jahre bestimmt mehr als ein Reiser-Zitat seinen Weg aus einer Sprühdose auf die Trümmer gefunden hat, sondern auch wegen erstaunlicher Parallelen im Vorfeld von Veranstaltung und Veröffentlichung des Werks, aus dem gelesen wurde.
Noch bevor "Das alles und noch viel mehr" erschien, gab es nämlich schon ein wenig Rummel, da Reisers mit seinen Freunden und Weggefährten im Clinch liegende Brüder die Veröffentlichung um jeden Preis verhindern wollten.
Und was geschah in Itzehoe? Theaterdirektorin Dr. Mechtild Hobl-Friedrich bekam Sinn und Zweck der Lesung offenbar in den vollkommen falschen Hals und machte in der Lokalpresse angesichts der angeblichen "Konkurrenz-Veranstaltung" zur zeitgleichen Kulturnacht eine in punkto Unentspanntheit der Aussprache ihres Namens locker das Wasser reichende Welle, bezeichnete sie gar als "bodenlose Frechheit". (mehr dazu auf planet-alsen.de)
Wüsste man nicht, dass der Inhalt der Veranstaltung bei dieser Debatte eher sekundärer Natur war, müsste man an dieser Stelle wohl über die anhaltende subversive Kraft des Sujets Rio Reiser staunen. ;)
Veranstalter Björn Gerbers ließ es sich jedenfalls passenderweise nicht nehmen, zum Auftakt der Lesung in gleicher Manier die unerwünschte Kokurrenzveranstaltung DFB-Pokalfinale zu brandmarken, was den Sachverhalt doch ziemlich genau auf den Punkt traf.
Ein zweiter Umstand, der Ort und Inhalt kurzzeitig verschmelzen ließ, trat mitten in der Lesung zu Tage.
Jene war übrigens sehr unterhaltsam, auch für Reiser-Laien wie mich. Skai saß von der niedrigen Raumtemperatur unbeeindruckt in Mantel, Hut und Schal
am Pult und las mit angenehmer Vorlesestimme aus wichtigen Eckpunkten seines Werkes. Unterbrochen wurden die Kapitel jeweils von Marius del Mestre, dessen akustische Versionen zeitloser Scherben/Reiser-Klassiker wie "Der Traum ist aus", "Jenseits von Eden", "Alles Lüge" oder "Für immer und Dich" durchweg zu überzeugen wussten.
Ich würde die Lesung auf jeden Fall wärmstens weiterempfehlen. Da es jedoch nach dreijähriger Lesereise die vorletzte ihrer Art war, hat das wohl wenig Sinn und ich empfehle an dieser Stelle lieber das sorgfältig recherchierte, nicht ohne Humor, jedoch ohne verklärende mythische Überhöhung auskommende Buch selbst, welches ich selbst mir auch mit nach Hause genommen habe.
Die für Alsen relevante und von der Hörerschaft entsprechend wohlwollend aufgenomme Passage, welche ich ja noch erwähnen wollte, findet sich im Kapitel 22, "Der König von Deutschland", an dessen Ende die posthume (pop)kulturelle Bedeutung und Verwurstung eben jenes Songs thematisiert wird, genaugenommen, in einer extra für die Taschenbuchausgabe ergänzten Passage, welche sich zurecht über die unsägliche und Rios Ideale umkehrende Umdichtung des Textes im Zuge der "Sauerei"-Kampagne des MediaMarktes empörte.
Zufälligerweise ist nun gerade der MediaMarkt seit einem Jahr wie nichts anderes zum Sinnbild der kommerziellen Vereinnahmung und Entindividualisierung der itzehoer Industrieruinen geworden. Ganz klarer Fall von Augenfaust! ;)
Nach schätzungsweise anderthalb bis zwei Stunden (ich hatte keine Uhr dabei) endete die Lesung und es gab eine Umbaupause, die ich nutzte, um mir etwas die Beine zu vertreten. Ich blieb danach noch für einige Songs von Fast Tired, die ich sträflicherweise noch nie zuvor gesehen hatte, ehe ich mit dem guten Gefühl, mich gegen das Bayern-Dortmund-Spiel für die richtige Veranstaltung entschieden zu haben, nach Hause fuhr.
Und ich kann den Hobl-Friedrichs Itzehoes für die Zukunft nur ans Herz legen, die Kulturmeile auf Alsen in Zukunft zu würdigen und im Sinne des Images der ganzen Stadt zu forcieren. Denn nur weil der Traum aus ist, ist dies ja noch lange kein Grund, nicht alles zu geben, dass er Wirklichkeit wird, nicht wahr?
Meine Adox Golf und einen Ilford Delta 3200 hatte ich gestern übrigens auch dabei. Mal kucken, was die so angestellt haben. Falls die Resultate gut genug sind, gibt's also vorausichtlich in etwa zwei Wochen an dieser Stelle noch einen Bildernachschlag.
Schon einmal beobachtet, wie eine Blaumeise anderthalb[edit] drei[edit] vier Tage lang fast nichts anderes zu tun weiß, als immer und immer wieder gegen diverse Fensterscheiben zu fliegen?
Ein sehr verwirrendes Schauspiel... aber immerhin weiß ich jetzt, wo die Redewendung herkommt. ;)
Anfangs habe ich euch ja noch ab und zu persönlich geantwortet. Zukünftig werde ich höchstens auf diese Seite hier verweisen. ;)
Ich finde es ja sehr schmeichelnd, dass ihr mir seit Jahren immer wieder in Mails eure aktuellen Top-Künstler für meine Veranstaltungen anbietet, mich eure Bands zum Vorzugspreis buchen lässt oder mir (wie jetzt gerade) per "echter" Briefpost Kinofilme zum Einsatz in meinem Open-Air-Programm anbietet...
Da ist nur ein Problem:
ICH VERANSTALTE WEDER OPEN AIRS NOCH EUROPA-TOUREN.
Gestern stand ich zum ersten Mal seit über vier Jahren mal wieder als (Gast-)Sänger auf der Bühne. Beim Roten Universum sitze ich dabei ja meistens.
Da der Abend mit Cachura vor der Reifenhalle Schäfer (Glückstadt) kürzer wurde als ursprünglich geplant, konnte ich zwar nur drei der neun Songs, auf die ich mich mehr oder weniger *g* vorbereitet hatte, darbieten, aber Spaß hat's trotzdem gemacht. :)
Zum Glück für die Nachwelt hat jemand mit seinem Handy ein paar Videos der Stücke aufgezeichnet:
Nun ist der 1. April gleich vorbei und ich habe nirgends eine Osh-Reunion angekündigt.
Wenn ich bedenke, dass ich anderseits heute extra nach Itzehoe zu einer Versammlung gefahren bin, die erst nächste Woche stattfindet, und wenig später das Ende einer ebay-Auktion, auf das ich eine Woche lang gewartet hatte, verpasst habe, dann muss ich rückblickend feststellen, dass meine Prioritätensetzung heute echt für'n Arsch war. ;)
Ich gestehe, ich habe gesündigt! In zahlreichen alten Blogeinträgen habe ich ohne Kennzeichnung herumeditiert, viele sogar vollständig gelöscht. Warum? - Es haben sich viele Deadlinks angesammelt, zahlreiche ausufernde Bilderpostings sind durch Einstellen der Fotos bei flickr überflüssig geworden, anderes fand ich schlicht und einfach nicht mehr relevant/interessant.
Wie gut, dass dies kein Blog mit (pseudo)journalistischem Anspruch ist, dann wäre das natürlich böse. So aber habe ich ein meisterproperblütenreinweißes Gewissen, wie man vielleicht auch am neuen Design erkennen kann. ;)
Ebenso invertiert präsentiert sich auch meine Homepage. Hier wie dort ist die Neugestaltung noch nicht ganz abgeschlossen, ich bin mit dem Text auf der Seite z.B. noch unzufrieden - zu lang, zu umständlich. Anderseits soll er ja auch informativ sein. Das muss ich alles noch besser auf den Punkt bringen.
Richtig schön gefallen mir aber die Bilderlinks. Eine tolle Eigenschaft von flickr, die ich immer mehr zu schätzen weiß, ist die Vielzahl an internen wie externen Möglichkeiten, dort Fotos zu entdecken und zu betrachten. Dazu gehört z.B. die sehr schön auf das Wesentliche - nämlich die Fotos in ansprechender Größe - reduzierte Seite flickriver.com, deren Badges ich nun verwende.
Mittlerweile gefällt mir der Flickrfluss schon mindestens so gut wie die interne Diashow (Beispiel) dort, welche beim Laden manchmal etwas hakt und vom Design her auch weniger aufgeräumt erscheint. Sich die neuen Beiträge eines Fotopools, seiner Kontakte, Sets eines Users etc. dort anzuschauen, macht einfach Freude. Zum Antesten empfehle ich jetzt einfach mal eine meines Erachtens fantastische Heimatserie von Mike Peters:
Und was macht meine Fotografie so?
Ich warte endlich mal wieder auf Filme aus dem Labor (da ich die Dinger ja seit ein paar Monaten per Post verschicke, muss ich immer erstmal ein wenig sammeln, um Porto zu sparen), darunter u.a. neues für meine Reher-Serie, mein erster Film mit der Kleinbild-Holga und die ersten Kiev-88-Bilder seitdem ich das undichte Magazin repariert und mir ein Zweitmagazin sowie ein TTL-Sucher zugelegt habe...
Aber ich glaube, den speziellen Freuden und Tücken Vladimirs und der speziellen Kunst, sich mehrmals das das falsche Objektiv zuzulegen *grummel* (Aber beim zweiten Mal war es NICHT meine Schuld!) widme ich demnächst einen eigenen Beitrag, sobald ich noch ein wenig weiser geworden bin. :)
... muss ich feststellen, dass der Wetterbericht vor zwei Wochen doch ziemlich daneben lag. Zumindest anderthalb schönwetterknipsgeeignete Tage hat es dann ja doch noch gegeben, so dass dem Filmfüllen für die Japaner nichts im Wege stand. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt... und ob ich es schaffe, noch weitere Bilder mit dem neuen Plastikschatzi zu machen, bevor ich die Abzüge aus Nippon bekomme... denn seitdem ich die Filme weggeschickt habe, ist es hier ja fast nur noch nass und grau, wenn ich Zeit habe.
Momentan bin ich echt auf Entzug. Ich habe da ja immerhin auch noch die Kiev 88, die danach schreit ausgeführt zu werden. Konnte noch nicht einmal testen, ob das Erneuern der Magazindichtung (böse Lichteinfälle) von Erfolg gekrönt ist. Es muss sich also unbedingt etwas tun! Zumal ich nun auch endlich mein Wunsch-Weitwinkel dafür erstanden habe. ;)
Dass sich etwas tun muss betrifft aber nicht nur das Wetter, sondern auch meine Atemwege. Ich bin vollkommen verstopft, mein Taschentuchverbrauch erreicht Jahresrekordwerte. *jammer* Ok, angesichts des Alters des Jahres ist das ein großes Wort, aber sind schon durchaus zu viele. ;)
Und wen interessiert das alles überhaupt? Niemanden, ich weiß. Aber ich erfreue mich einfach an dem Triumph, unschuldigen Internetsurfern ein Stück ihrer Lebenszeit gestohlen zu haben. *harr*
Von Cachura habe ich auch viele Fotos geschossen (huch, war ja doch nicht ganz auf Entzug... naja, aber digital halt).
Und auch wenn ich dafür seit Wochen nichts neues aufnehmen konnte, habe ich auf flickr jetzt mal mit der Veröffenlichung meiner Heimatdorfserie begonnen:
Dabei habe ich doch gerade eine neue Schönwetterknipse bekommen. Jaja, wurde unbedingt mal wieder Zeit für eine Kamera... Aber wenn man sie nunmal geschenkt bekommt. ;)
Ok, nicht ganz geschenkt.
Eine japanische Firma hat mir eine Kleinbild-Holga zukommen lassen, die ich behalten darf, wenn ich in einer Woche eine handvoll Filme damit belichte, die ich dann zu ihnen zurückschicke. Die suchen sich dann als Samplefotos geeignete Bilder raus (oder auch nicht) und ca. zwei Monate später bekomme ich die Filme mit Abzügen dann auch wieder. Dem Angebot konnte ich - genau wie einige weitere flickr-Mitglieder - natürlich nicht widerstehen. *g*
Apropos flickr: Ich habe mal etwas umsortiert und alle Fotos vom letzten Helgoland-Besuch in DIESES ALBUM gesteckt.
Na, seien wir mal ehrlich - meistens poste ich hier ja ohnehin nur Links zu Informationen, die Interessierte auch anderorts abonnieren können, sprich: im Roten Logbuch oder auf meiner flickr-Homepage.
Zur Band ist seit dem letzten Blogeintrag hier zu vermelden, dass es zum Konzert in Windbergen inzwischen selbstverständlich einen Konzertbericht gibt, und dass der nächste Auftritt am 8. März auf einer Privatparty stattfindet.
Fotografisch bin ich derzeit wieder sehr aktiv, was man vor allem auf flickr sehen kann, wo ich ständig neue oder alte (aber teilweise neu eingescannte) Bilder zeige. Jeden neuen Upload dort hier zu bloggen, wäre ziemlich inflationär, also mache ich das nur noch zu besonderen Anlässen bzw. bei akuter Klickgeilheit.
Um eben jener nachzugeben und Google etwas zu füttern hier die Zusammenfassung dessen, was seit der "Jahresendserie" almost heaven geschah:
diverse kleine Serien aus der Adox Golf, die sich u.a. mit dem Eidersperrwerk, Windkraftanlagen, dem beschaulichen Städtchen Tönning und dem etwas unbeschaulicheren Hamburg, wo mir Rudelweise Leica-Spinner ins Bild liefen, beschäftigen
meine ersten Schritte mit meiner ersten Spiegelreflexkamera für Mittelformat, der in der Ukraine gefertigten, von mir spontan "Vladimir" getauften Kiev 88, von der es sicherlich in Zukunft noch sehr viel mehr zu sehen geben wird
Weitere Veröffentlichungsaussichten für die nähere Zukunft:
mehr Hamburg, eine Pokerrunde, eines der abgedroschensten Touristenmotive Deutschlands, eine Adox Golf/Orwo-Reihe über mein Heimatdorf - viel zu kucken also.
Mein seit einiger Zeit ab und zu den Namen wechselnder Fotocommunity-Account läuft unterdessen demnächst aus. D.h. ich bleibe zwar dort, kann aber ab dem 10. März nur noch ein Bild pro Woche hochladen und mich nicht mehr am künstlerisch wertvollen *g* Akt-Channel erfreuen. Gründe, dort nicht mehr zu zahlen, sind aber genügend vorhanden. ;)
So, ich glaube, mein Februar-Soll an Eigenwerbungslinks ist hiermit erfüllt! :)
Da heute ja Ausstellungseröffnung ist, habe ich auch bei FLICKR nun alle Fremdkörper-Bilder hochgeladen, so dass die Serie dort nun vollständig ist. :)
Und das hat der Matthias von Schramm heute in Itzehoe gezaubert:
Zusätzlich zu den 54 Ausstellungsbildern habe ich übrigens ein Fotoalbum mit ca. 130 weiteren Fotos zum Stöbern in der Bücherei liegen gelassen. :)
Nächstes Wochenende beginnt meine Austellung FREMDKÖRPER in der Stadtbücherei Itzehoe!
Eröffnung am Samstag, den 01. Dezember, zwischen 10:00 und 13:00 Uhr.
Die 54 Fotos sind zu sehen bis zum 03. Januar 2008, jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten.
Thema der Ausstellung sind mit der Holga festgehaltene Ansichten eines Glaskopfes in variierendem Umfeld:
Nächsten Freitag, am 05. Oktober 2007 ist es soweit:
Im Gesindehof Mehlbek steigt die Killer-Party!
Die Wirtin feiert Geburtstag, und DAS ROTE UNIVERSUM feiert die Veröffentlichung von KILLER!
Das Album wird komplett durchgezockt. Der Eintritt ist frei!
Neulich (am 15. September) hatten wir ja schon so etwas wie eine Beinahe-Generalprobe, die laut Ohrenzeugen zu einem unserer bisher besten Auftritte geworden ist. Nachzulesen hier in unserem Logbuch!
Neulich waren ja in Hamburch die Harley Days, die ganze Innenstadt ein einziges Geknattere. Ich bin nicht deswegen in die Hansestadt gefahren, interessiere mich an sich auch nicht für motorisiertes Fortbewegunbgsgedingse aller Art... Aber die Gelegenheit habe ich dann doch mal genutzt. Wie man sieht, habe ich auch fast mehr Stahlskulpturen als Harleys geknipst. ;)
Im Zuge meiner Blogrenovierung habe ich mir die Freiheit genommen die meisten Schweiz-Foto-Posting vor und nach diesem hier zu löschen, da inzwischen alle Bilder auch auf flickr zu sehen sind, und zwar...