Das nenne ich doch mal eine nette Überraschung zum Wochenende! Zunächst bekam ich eine Zustellbenachrichtigung, die ich trotz aktuell einigermaßen übersichtlicher Lage, was offene Lieferungen an mich angeht, nicht so recht zuordnen konnte. Der Absender kam mir bekannt vor; woher wollte mir mein schlechtes Namensgedächtnis aber nicht verraten. Also ließ ich die Post einfach mal auf mich zukommen.
Es stellte sich zu meiner Freude dann als das bereits im Oktober erschienene, aber von mir komplett verpennte Debütalbum der mir seit November 2023 vom Pink Tank Festival in Kiel bekannten Leipziger War heraus. Nach der tollen Split mit Deibel nun also ein in Eigenregie veröffentlichter Tonträger der Doomgazer ganz für sich alleine.
Es stellte sich zu meiner Freude dann als das bereits im Oktober erschienene, aber von mir komplett verpennte Debütalbum der mir seit November 2023 vom Pink Tank Festival in Kiel bekannten Leipziger War heraus. Nach der tollen Split mit Deibel nun also ein in Eigenregie veröffentlichter Tonträger der Doomgazer ganz für sich alleine.
WAR - Venividiwar (transparent yellow vinyl LP) (2025)
Stilistisch bleibt das Trio sich treu. Und warum auch nicht, umfasst die bewährte eigenständige Stilmischung doch bereits ein spannendes Klangspektrum mit hohem Wiedererkennungswert.
Man nehme den Gitarrensound von Yob, einen noch garstigeren, manchmal fast schon primitivemanschen Sludge-Bass und spiele variablen Doom Metal, der dem mal derben, zwischendurch aber auch mal atmosphärisch zurückhaltendem Grundsound neben gelegentlichem Hardcoregeshoute vor allem überzeugende Harmoniegesänge gegenüberstellt.
Insgesamt erinnert dies an diverse Phasen des japanischen Chamäleons Boris, vor allem aber den ähnlich von Shoegaze und Grunge inspirierten Doom von King Woman, hier nur eben in der andersgeschlechtlich und kollektiv gefronteten Knecht Mann-Variante mit stärkerem Stoner-Einschlag.
Geiler Sound, acht super Tracks, was will man mehr? Texte sind in einem stabil kartonierten Sheet dabei, das transparente gelbmarmorierte Vinyl sieht richtig gut aus...
Nur das Cover, welches mir an sich zugegebenermaßen gefällt, hat ohne Namensnennung des Künstlers diesen gewissen unschönen Beigeschmack, eventuell mit einer artifiziellen Kreativitätsdiebstahlmaschine gepromptet worden zu sein. Wäre schon schön, wenn ich mich hier irrte. Denn dieser sowohl gefühlsstarker als auch mächtig reinknarzender Scheiß hat schon eine visuelle Präsentation mit menschlicher Seele verdient.
Man nehme den Gitarrensound von Yob, einen noch garstigeren, manchmal fast schon primitivemanschen Sludge-Bass und spiele variablen Doom Metal, der dem mal derben, zwischendurch aber auch mal atmosphärisch zurückhaltendem Grundsound neben gelegentlichem Hardcoregeshoute vor allem überzeugende Harmoniegesänge gegenüberstellt.
Insgesamt erinnert dies an diverse Phasen des japanischen Chamäleons Boris, vor allem aber den ähnlich von Shoegaze und Grunge inspirierten Doom von King Woman, hier nur eben in der andersgeschlechtlich und kollektiv gefronteten Knecht Mann-Variante mit stärkerem Stoner-Einschlag.
Geiler Sound, acht super Tracks, was will man mehr? Texte sind in einem stabil kartonierten Sheet dabei, das transparente gelbmarmorierte Vinyl sieht richtig gut aus...
Nur das Cover, welches mir an sich zugegebenermaßen gefällt, hat ohne Namensnennung des Künstlers diesen gewissen unschönen Beigeschmack, eventuell mit einer artifiziellen Kreativitätsdiebstahlmaschine gepromptet worden zu sein. Wäre schon schön, wenn ich mich hier irrte. Denn dieser sowohl gefühlsstarker als auch mächtig reinknarzender Scheiß hat schon eine visuelle Präsentation mit menschlicher Seele verdient.



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