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2008-08-13

Wacken 2008 - plinder Pinguin

Es wird Zeit für Wacken-Bilder!

Ich habe allerdings noch nicht alle. Und von denen, die ich habe, sind die meisten leider ziemlich... öhm...

Also, ich habe - wie auf flickr zu sehen - auch ein paar anständige Bilder mit der Adox Golf gemacht. Sobald der zweite Rollfilm ebtwickelt und gescannt ist, fietschöre ich die hier auch nochmal.

Meine Hauptknipse war jedoch Pingo:

Lätta & Pingo

Und das hat Pingo angestellt:

plind Pingo


Und nun, da wir alle schön auf den blinden Vogel geschimpft haben, kann ich ja zugeben, dass er gar keine Schuld trägt. ;)

Ok, da ist noch ein Sichtfenster, welches ich nächtes Mal dichtkleben werde, um diese fetten Querstreifen zu vermeiden. Doch jene sind für die Vermurksung der Bilder ja nur zum Teil verantwortlich.
Die Hauptschuld liegt wohl in meiner zu optimistischen Filmwahl. Ich habe dem zwanzig Jahre alten Diafilm einfach viel zu viel zugetraut.

Soweit möglich habe ich die Negative natürlich trotzdem gescannt. Es folgen nun ein paar Pingo-Fotos, auf denen man wenigstens etwas erahnen kann. *g*

Ankunft auf dem Campingplatz:

Abfeiern der W:O:A Firefighters:
(waren gerade bei ihrem letzten Stück)

W:O:A Metal Market:
Wer da gerade gespielt hat weiß ich jetzt nicht mehr...

Multipommesgabel:

Met:

Beni:

Ich glaube, das war bei Obituary:

Hier hatte ich mich eigentlich ganz cool
in der Sonnenbrille gespiegelt...

Viecherfütterung am "Kiss&Ride"-Parkplatz:

*hach*

Und zum Abschluss noch ein paar dominante Vertikalen:

Naja, nächstes Jahr ist ja wieder Wacken. Da mache ich dann vermutlich mehr Bilder, auf denen man etwas erkennen kann. *g*

2008-08-10

scissorisms (5.1 bis 7.10)

Da es mit meinen Wacken-Fotos wohl noch einige Tage dauern wird, möchte ich doch einfach mal zur Überbrückung darauf aufmerksam machen, dass seit meinem ersten Eintrag zur scissorisms-Serie (in dem auch das Prinzip erklärt wird), einige neue Teile hinzugekommen sind. Erstmals habe ich dafür auch mal einen alten s/w-Film benutzt. Die Teile 7.xx sind in Kooperation mit einer brasilianischen flickr-Nutzerin entstanden.

Es folgen ein paar Beispiele. Alle Teile gibt es HIER zu sehen!


scissorism 5.5
scissorism 5.5


scissorism 5.9
scissorism 5.9


scissorism 6.5
scissorism 6.5


scissorism 6.8
scissorism 6.8


scissorism 7.2
scissorism 7.2


scissorism 7.5
scissorism 7.5

2008-08-04

Wacken 2008 - Festivalbericht

Wackööön! Ein paar Tage später, ein paar Beine und Füße kaputter - es wird Zeit für ein paar Worte über das vergangene Open Air, welche über die Information hinausgehen, dass ich Cynic gesehen habe:


Ich habe mir von Cynic auch ein T-Shirt gekauft!

;-)



Ok, ein bisschen mehr war da schon noch.

Zunächst einmal hieß es am Donnerstagnachmittag, meine von weit her angereiste Festivalbegleitung vom itzehoer Bahnhof abzuholen. Auf dem Weg dorthin gab es keine Behinderungen und auch am Bahnhof selbst war bemerkenswert wenig los. Klare Anzeichen dafür, dass man mittlerweile nach Mittwoch schon zu den Nachzüglern zählt.
In Wacken selbst bestand daran dann überhaupt kein Zweifel mehr. Schon Kilometer vorher versuchten Fans noch, überschüssige Karten loszuwerden und hinter dem Ortsschild fand man sich bald in der ersten Verkaufsmeile des Festivals wieder. Die gewohnte erste Zufahrt zu den Campingplätzen war dicht, wir fuhren also weiter nach Gribbohm, durch Gribbohm, aus Gribbohm heraus, nach Holstenniendorf... und landeten dort irgendwo zwischen "Avantasia Avenue" und "Gorgoroth Road" (das Konzept mit den Straßennamen für den Campingplatz hat leider nur begrenzten Nutzen, wenn vor Ort die entsprechenden Schilder fehlen!) auf Platz V.
V steht dabei selbstverständlich nicht für die römische Ziffer 5, sondern für den Buchstaben im Alphabet, der Fußweg zum Festivalgelände wurde also ziemlich lang.
Deswegen und da das Camping nicht gerade bequem wurde, unsere norwegischen Nachbarn ihr Zelt halb über unseres drüber bauten und die generatorbetriebene superlaute Anlage, auf der gefühlte dreißigmal derselbe Manowar-Song gedudelt wurde, anscheinend keinen Power-Off-Schalter hatte, haben wir auch nur die erste Nacht gezeltet und uns für den Rest des Festivals auf die Heimvariante mit echtem Bett und echter Dusche entschieden.
Für Samstag bedeutete das dann Parken auf dem "Kiss & Ride"-Platz in Gribbohm, was von der Strecke her etwa genauso lang ist wie V, sich aber durch den geringeren Grip auf der durchweg asphaltierten Strecke schneller anfühlte. ;)

Nun aber zum wichtigsten, nämlich der Mucke. Für meine Verhältnisse habe ich relativ viele Bands gesehen. Allerdings erst ab Freitag, da wir ja erst Donnerstag abend das Festivalgelände betraten. Während Airborne die Gehörgänge kräftig freipusteten und auf der Party Stage Liv Kristine und Alex Krull, die Marianne und Michael des Metal, schon so weit vor Weihnachten Lametta aufs Publikum regnen ließen, was wohl auch das bemerkenswerteste am Leaves Eyes-Konzert gewesen sein dürfte, akklimatisierte man sich allmählich für den unbestrittenen Headliner des Festivals: Iron Maiden! - Häh, wer? - Iron Maiden!
Ja sie waren wirklich viel zu leise.
Da sieht man endlich zum ersten Mal Maiden live und kann die Band kaum noch hören, sobald die Fans anfangen, mitzusingen - und das nur knapp hinter dem Delay Tower! Bin dann weiter nach vorne gegangen, bis es einigermaßen ging, aber nachvollziehen kann ich's immer noch nicht. Verhält sich die Lautstärke der Band etwas umgekehrt proportional zu ihrer Beliebtheit? Slayer haben in Wacken 2003 ja auch kaum Zimmerlautstärke erreicht...
Abgesehen von diesem Makel war's aber genial. Ein aufwendige Bühnendeko, in der der agile Bruce Dickinson überall mal zu finden war, die obligatorischen Puppentheatereinlagen, ein geiles Oldschool-Set inkl. meiner Wunschlieder "Moonchild", "Rime Of The Ancient Mariner" und "Powerslave"... Hätte nur noch gefehlt, statt dem einzigen doofen Song "Heaven Can Wait" noch mehr von meinem Lieblingsmaidenalbum "Seventh Son Of A Seventh Son" zu spielen (am besten den Titelsong), dann wär's perfekt gewesen. ;)

Mir fehlt ja der Vergleich zum Vorjahr, aber das nach zwei Stunden Eiserne Jungfrauen folgende Gedränge auf dem Weg zum Campingplatz kam mir schon verdammt historisch vor.
Überhaupt, was für Menschenmassen - schon wenn man auf den zahlreichen Video Walls Kamerabilder aus Bühnenperspektive sah... Solche Bilder kannte ich bisher nur von Festivals der Größenordnung Rock am Ring. Faszinierend, aber auch beängstigend.
20.000 Besucher weniger würden dem Festival gewiss nicht schaden.
Erstaunlich, wie viele Bekannte ich dennoch (z.T. sogar mehrmals) zufällig getroffen habe.


Der Freitag begann für mich auf der Partystage mit meinem absoluten Höhepunkt, der Band, die mein mir niemals langweilig gewordenes Metal-Lieblingsalbum der 90er Jahre gezaubert hat und die ich 1994 kurz vor ihrer Auflösung wegen Staus nicht auf dem Dynamo Open Air gesehen hatte. Ich glaube, ich habe ihren Namen schon weiter oben erwähnt... Cynic natürlich!
Die vier Mannen um Paul Masvidal und Drumgott Sean Reinert spielen mit ihrer unvergleichlichen Mixtur aus progressivem Death Metal und Mahavishnu Orchestra natürlich den kompletten Gegenentwurf zum massentauglichen Mitgröhlmetal. Und während Maidens Nicko McBrain am Vortag noch als "the world's worst jazz drummer" vorgestellt worden war, hatten Cynic ihren größten Szenenapplaus ausgerechnet beim total jazzigen Bass-Solo im Instrumentalstück "Textures". Wie schon auf den Videos von der letztjährigen Reunionstour zu sehen, singt Masvidal durchgehend mit esoterisch verfremdeter Vocoderstimme. Die Death-Metal-Growls kamen aus Budgetgründen (eine Person mehr im Tourbus) damals noch vom Band, inzwischen hat der zweite Gitarrist sie übernommen. Sicherlich keine leichte Aufgabe bei einer Musik, die sich ständig oberhalb der normalsterblichen Spielbarkeit bewegt. ;) Allein schon, wie die Band sich manchmal quasi selbst ein- und aus- und sogar crossfaded (Schluss von "Textures") ist der Hammer! Und das alles präsentiert in einer sympathisch wortkargen, fast schüchternen Art, die man nur als absolutes Understatement bezeichnen kann.
Es gab logischerweise hauptsächlich Material von "Focus" zu hören, dazu noch ein paar unveröffentlichte neue Stücke, die Lust aufs kommende Album plus der dazugehörigen Tour im Vorprogramm von Opeth machten. Wer hat sich überhaupt dieses geile Package ausgedacht? :)



Danach hätte für mich meinetwegen auch nur noch Grütze kommen können, was aber zum Glück doch nicht geschah. ;)
Stattdessen kam Regen. Ich schaute mir noch die gar nicht üblen Unearth an, deren Fans im riesigen Circle Pit der Niederschlag scheinbar vollkommen egal war, dann musste ich mich zum Auto aufmachen, um Turnschuhe gegen Gummistiefel, kurze Hose gegen Jeans und meine eigene durchnässte Regenjacke gegen das durchaus zweckmäßige Teil aus der "Full Metal Bag", von der es dieses Jahr tatsächlich genügend gab, einzutauschen.

So ausgestattet sah ich mir neben kurzen Abstechern zur Zeltbühne und der für meinen Geschmack nicht mehr so gut besetzten True Metal Stage noch etwas Soilwork, aber vor allem die gewohnt genialen (und in ihren Ansagen immer wieder lustigen) Opeth und Corvus Corax mit der Welturaufführung ihres "Cantus Buranus II" an.
Der Auftritt der Mittelaltertruppe plus Chor und Orchester war nicht ganz so überwältigend wie 2005, was aber nur daran lag, dass ich dieses Jahr wesentlich weiter von der Bühne entfernt war und man ja schon ungefähr wusste, was einen erwartete.
Und das war vor allem Bombast, Bombast, Bombast. Fachkräfte für leise Töne waren die Spielleute ja eh nie. Das volle Dynamikspektrum, welches ein Orchester bieten könnte, wurde also nicht annähernd genutzt. Nicht schlimm, denn Wacken ist schließlich immer noch ein Metalfestival und anspruchsvoller als bei vielen Rock/Klassik-Kooperationen waren die Arrangements allemal. Ich fand's wieder einmal sehr beeindruckend. Vor allem beim zweiten Lied mit der Opernsängerin passierte musikalisch derartig viel, dass ich eine Gänsehaut bekam, welche dadurch, dass es allmählich kälter wurde, auch so schnell nicht wegging...
Sehr gutes Ding - ein dritter Teil 2011 muss aber nicht mehr sein. ;)


Nach etwas Erholung zu Hause ging mein Musikprogramm am Samstag in der ersten Reihe bei Holy Moses weiter. Zunächst war ich etwas geschockt, dass sie einen Keyboarder dabei hatten, doch es stellte sich schnell heraus, dass der Gastmusiker darauf hauptsächlich amtlichen Krach fabrizierte. ;) Auf Sabina Classen und ihre Jungs kann man sich eben verlassen. Das war mal wieder Thrashgewitter erster Güte. Allerdings finde ich auch, dass die Partystage der Band besser gestanden hätte. An den Gig auf eben jener im Jahr 2005 (zu etwa der gleichen Tageszeit und ebenfalls am Samstag) kam die Stimmung meiner Meinung nach nämlich nicht heran. Spaß gemacht hat's aber trotzdem.

Danach beeindruckten Exodus mit brachialer Mucke und der patriotischsten Hose des Festivals.
Es folgten Obituary, die sich leider lautstärketechnisch kaum gegen Hatebreed durchsetzen konnten und mir auf Dauer auch etwas zu eintönig und unkommunikativ waren, auch wenn's nett war, mal ein Celtic Frost-Cover zu hören.
Die mir bis dato völlig unbekannten As I Lay Dying ließen zünftig den Pit kreisen und waren dann der letzte Hauptbühnenact, den ich mir aus unmittelbarer Nähe angeschaut habe, da ich mittlerweile an beiden großen Zehen eine Blase hatte. Auch meine Aufmerksamkeitspanne war Schwankungen unterworfen, wie das eben so ist, wenn man den ganzen Tag Songs hört, von denen man die wenigsten von Tonträgern her schon kennt. So blieb von der auferstandenen Death-Metal-Legende Carcass leider weniger bei mir hängen als erhofft.

Um 20:00 Uhr war ich dann aber direkt vor der Biergartenbühne wieder da, als es die vierte und letzte Gelegenheit des Festivals gab, den König der Heimorgel, Mambo Kurt, live zu erleben. Spätestens nachdem ich am Vortag noch die letzten paar Songs von ihm mitbekommen hatte, war klar, dass ich mir unbedingt einen ganzen Auftritt von ihm aus der ersten Reihe reinpfeifen musste. ;)
Von Slayer über Kiss und "Sambastruck" bis Scooter, Rage Against The Machine und "Musik ist Trumpf" war alles dabei, was die Welt des Rock und Pops so zu bieten hat. Nur geil, ein absolutes Tageshighlight und nächstes Jahr garantiert wieder auf meiner persönlichen Running Order! Hoffentliche schaffe ich es dann auch endlich mal, mir die W:O:A Firefighters zu geben.


Der musikalische Ausklang des Festivals war für mich der von gewohnt doofdenglischen Ansagen Milles durchzogene Auftritt von Kreator, bei dem ich merkte, dass es von meinen einstigen Thrashhelden Nr.1 mittlerweile scheinbar auch schon jede Menge Klassiker der Post-"Coma Of Souls"-Ära gibt, die mir nicht geläufig sind. Schon ein guter Auftritt, allein ich war zu fußwund und daher bald sitzenderweise so weit weg, dass der Sound nicht mehr störungsfrei bei mir ankam...

Aber was soll's - schon wegen Maiden, Cynic und Mambo Kurt war's eines der besseren, ein geiles Wacken Open Air.

(Ganz nebenbei habe ich übrigens zum ersten Mal in meinem Leben (!) ein Handy benutzt, um SMSen zu verschicken!)


Nach einer Nacht zu Hause und einer weiteren in einem ziemlich kultigen Hostel in Hamburg, einem leckeren Kuchen im Terminal 2 des Hamburger Flughafens sowie einen bitter nötigen Energydrink am Autohof Tornesch überlegte ich mir Montag nachmittags hier auf meinem PC-Sessel, ob ich mir nicht schon das X-Mas-Ticket für nächstes Jahr holen sollte. Das tat ich leider etwas zu lange, denn die Tickets waren tatsächlich nach knapp über 24h schon ausverkauft. Und das, obwohl noch gar keine Band bestätigt ist!
Dann hol ich mir eben die reguläre Karte ohne Extras. Und ich bin einfach mal für Metallica als Headliner. ;) Wenn's eh schon so riesig ist... und die habe ich ja abgesehen von Rock-am-Ring-Übertragungen auf MTV auch schon seit über 15 Jahren nicht mehr live gesehen.


Waaaah, so viel Text! Das ist ja gar nicht mehr mein Blog hier, also Schluss jetzt!

Nur eine Sache noch: Liebe jüngere Wacken-Jünger, glaubt bitte nicht die schwachsinnigen Zahlen, die z.T. auf dem "W:O:A History Card Game" (in der "Full Metal Bag") zu finden sind!
Da behaupten sie doch tatsächlich, dass es in den Jahren 1992/93 jeweils 150 Mobilklos gegeben haben soll!
Hallo? Der Campingplatz bestand damals aus einem Feld (heutiges Festivalgelände) und die Leute hätten sich gefreut, wenn 15 Klos vorhanden gewesen wären. Jeden Scheiß muss man sich ja auch nicht erzählen lassen. ;)


Demnächst gibt's hier noch einen Eintrag mit Fotos! Die sind gerade noch im Labor.

Bis dahin: Wackööön!

2008-08-02

Wacken 2008 - Cynic gesehen

Kleiner Zwischenstopp zu Hause... gleich noch ein bisschen pennen, dann geht's weiter. ;-)

Selig bin ich jetzt schon, denn ich habe Cynic gesehen! *bet*

Aus diesem Anlass heute ausnahmsweise mal eine Premiumqualitäts-Handygrafie:


Demnächst erzähle ich dann ein wenig mehr. Bis dahin Gute Nacht und WACKÖÖÖÖÖÖN!!!

2008-07-26

Reher revisited - 1986

In der Serie Reher (Holst.) hatte ich mich in den ersten Monaten dieses Jahres ausführlich meinem Heimatdorf gewidmet.

Anders als ich eine Zeit lang dachte, war dies jedoch nicht meine erste Reher-Serie. Einer jener Schuhkartons, in denen zahlreiche wichtige und überflüssige Familienfotos aus mehreren Generationen, die es in kein Album geschafft haben, chaotisch durcheinanderschwirren, offenbarte, dass ich bereits als Neunjähriger im Jahre 1986 während eines Spaziergangs mit meiner Mutter und im Kinderwagen rollender Schwester mal einen Film verknipst habe.

Ich habe davon mal zehn Stück herausgepickt und - soweit möglich - in Bezug zu passenden Bildern aus der neuen Serie gesetzt.

So finden sich auf dem ersten Bild gleich drei Motive der neuen Serie wieder:

1986:

Reher revisited #1


22 Jahre später:

Reher (Holst.) #62

Reher (Holst.) #61

Reher (Holst.) #60
Mehr davon gibt es HIER zu sehen.

2008-07-23

Bundesliga oder Ausland?

Klinsmann oder Klopp? 1. oder 2. Liga? Welcher Verein passt zu mir? Welche Position soll ich spielen? Was ist Abseits? ;)

Nach der Zeitungslektüre heute morgen mache ich mir so meine Gedanken...

"Harte Arbeit am Schlagzeug

Jetzt ist erwiesen, was viele Drummer angesichts ihrer schweißtreibenden Arbeit wohl längst ahnten: Schlagzeuger von Rockbands sind körperlich oft stärker gefordert als Profi-Fußballer. Das fanden britische Wissenschaftler heraus. Zwar sei die Leistung beider vergleichbar, nur seien die Musiker bei einem Auftritt häufig weit öfter und länger im Einsatz als ein Fußballer während eines Spiels."

("Zu guter Letzt", Norddeutsche Rundschau vom 23. Juli 2008)

2008-07-22

2008-07-18

Mein erstes Mal ...


Mein erstes Mal / my first time ...
Ursprünglich hochgeladen von Der Ohlsen
... auf Leinwand!

40 x 40 cm - Gyle!

Demnächst mit anderen Werken von mir öffentlich zu sehen und gerne auch käuflich zu erwerben... :-)

2008-07-17

Wewels-Rock-City 2008

Nachdem es mit einem eigenen Gig in Itzehoe ja aus ordnungsamtlichen Gründen nichts wurde *grummelpeststink*, war ich letztes Wochenende mal wieder in meiner Funktion als Leib- und Magenfotograf von Cachura unterwegs und habe dabei natürlich auch noch die restlichen Bands des Wewels-Rock-City Festivals in Wewelsfleth geknipst.

Wewels-Rock 009

Wewels-Rock 077

Wewels-Rock 161

Alle 209 Bilder gibt's HIER zu sehen!

2008-07-05

digitales Lummerland

So, ich bin natürlich inzwischen längst wieder zu Hause angekommen. Und ich habe selbstverständlich wieder viele Bilder mitgebracht.

Vorher aber noch offtopic eine Warnung an alle Firefox-Benutzer: Holt euch noch nicht Version 3.0! Ich hab's getan, aber wenig später wieder rückgängig gemacht. Zahlreiche praktische Add-Ons funktionieren noch nicht und einige Seiten (z.B. flickr) wurden quälend langsam. Lieber noch ein paar Updates abwarten...

Zurück zu Helgoland! Nachdem ich letzes Mal ja ausschließlich analog geknipst hatte, wollte ich diesmal etwas Geld (und Filme) sparen. Naja, ganz geklappt hat das natürlich nicht wirklich, aber ich habe schon eine Menge Digitalfotos gemacht.
Mein Normalobjektiv und das mittlere Tele hätte ich dafür aber getrost zu Hause lassen können, da ich erstes nur für genau ein einziges Bild und zweites gar nicht benutzt habe.
Stattdessen hatte ich aus Bequemlichkeit fast die ganze Zeit das Lensbaby 2.0 drauf und ab und zu - z.B. wenn Robben, Tölpel oder anderes Getier sich in der Nähe befand - das ansonsten fast nur vor sich hin staubende 90-300mm angeschraubt.

Die digitalen Bilder sind mittlerweile alle online, es befinden sich aber nur ein paar davon in meinem öffentlichen Fotostream. Über diesen Gastzugang lassen sich jedoch alle (inkl. der nicht-öffentlichen) betrachten!

Helgoland

Helgoland

Helgoland

Helgoland

Helgoland

Helgoland


Demnächst geht's dann mit analogen Fotos aus Holga, Box- und Einwegkamera weiter...

2008-06-23

*nachHausewill*

Es ist stürmisch. Es fährt kein Schiff und ich bin auf Helgoland gestrandet.

Hoffentlich komme ich jemals zurück.

Wer dies liest, benachrichtige bitte meine Angehörigen und Freunde! ;-)

2008-06-20

Schlaaand!

Europameister! Schallallallala!

Nur um mal einen der Gründe zu nennen, warum ich hier diesen Monat nicht soviel mache. ;)

Aber gleich fahr ich mal wieder für ein paar Tage nach Lummerland. Danach gibt's bestimmt Touribilder.

2008-06-02

Reher (Holst.) - eine Heimatserie


"Die amtsangehörige Gemeinde Reher liegt im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein (Deutschland).
Reher liegt etwa 15 km nördlich von Itzehoe an der Bundesstraße 430 zwischen Schenefeld und Hohenwestedt. Die Bekau und die Reher Au fließen durch die Gemeinde. Die höchste Erhebung liegt 37 Meter über dem Meeresspiegel.
Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Viehhorn. [...]" (Quelle: Wikipedia)

In erster Linie bin ich Knipser, der durch die Gegend läuft und das festhält, was er sieht. Da wundert es nicht, dass ich schon viele Filme auf kurzen Spaziergängen oder Fahrten von zu Hause aus gefüllt habe. Als Dorfrandbewohner bewege ich mich dabei meistens Richtung Bundesstraße/Feldmark/Natur.

Nachdem ich mich ja mittlerweile schon ein paar Jahre mit diesem Hobby beschäftige, wurde es also höchste Zeit, einmal das Dorf selbst in den Fokus zu rücken.

Nach ein paar Bildern zur Orientierung im Dezember 2007 entschied ich mich dafür, die Serie mit meiner geliebten 50-Jahre-Balgenkamera Adox Golf auf ebenso geliebten Orwo-Schwarzweißfilmen aus DDR-Zeiten umzusetzen.

Der so hervorgerufene Vintage-Look sollte einerseits mit vielen Motiven derart harmonieren, dass man die Bilder tatsächlich für mehrere Jahrzehnte alt halten könnte, anderseits moderne Elemente kontrastieren, was meiner Erfahrung nach häufig zu einer eigentümlichen zeitlosen Spannung führt. Der Rest würde sich ergeben...

Nun sind meine Filme aufgebraucht und ergeben hat sich bis einschließlich Mai 2008 diese 140-teilige Serie:

Der Ohlsen - View my 'Reher (Holst.)' set on Flickriver
Und als Bonus dazu war ich heute sogar so ehrlich, auch mal die Bilder zu zeigen, die es aus teils qualitativen, teils anderen Gründen nicht in die Serie geschafft haben:

Reher (Holst.) - outtakes

(Wie bei den meisten meiner Bilder gilt auch für alle aus der Reher-Serie, dass sie in verschiedenen Größen als Print zu haben sind. Nähere Auskunft gebe ich gerne per e-Mail!)


Mein persönliches Fazit der Serie fällt ziemlich positiv aus. Eine so große Reihe soll einen ja auch selbst irgendwie anregen und fotografisch weiterbringen, und das war hier durchaus der Fall. Zumal sie sich ja sowohl in ihrer chronologischen Präsentation als auch vom verwendeten Material und ihrer anders orientierten Bildsprache deutlich von meiner letzten großen (bzw. noch größeren) Serie "Fremdkörper" unterscheidet.

An dieser Stelle folgten eigentlich noch zwei Absätze darüber, was für mich selbst im Nachhinein die entscheidenden Merkmale der Serie sind, also im Grunde was sie meiner Meinung nach künstlerisch (um mal das große Wort zu gebrauchen, welches in gewissen Communities so gerne als Beleidigung benutzt wird) ausmacht, und z.B. auch, was es mit dem Fehlen von Menschen auf sich hat...

Ich habe den Teil aber gelöscht, weil ich's eigentlich gar nicht so gerne mag, wenn Fotografen zuviel selbst erklären und interpretieren. Das macht den Betrachter befangen, und es soll ja jeder die Bilder selbst verstehen oder missverstehen, wie er will. ;)

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr euch Reher (Holst.) einfach mal anschaut! :)

2008-05-25

Das Rote Universum - nächsten Samstag auf dem Weinfest Itzehoe!

Google hat mir gesagt, dass für die Livemusikbühne im Rathaus-Innenhof noch etwas Werbung notwendig ist. ;)

Also:
31.05.2008, DAS ROTE UNIVERSUM um kurz nach sechs in Itzehoe!
Wir haben eine Setlist von 7 Songs geplant - das wäre für uns in der Spielzeit wohl Rekord. ;)

Aber vor und nach uns spielen auf der Bühne natürlich auch noch andere Bands. Hier die komplette Running Order (soweit mir bekannt):

14:00 -14:40 - Zelsius X
14:55 -15:55 - Dez
16:05 -16:50 - Injected Truth
17:05 -17:50 - Huzzla Ton
17:50 -18:15 - PAUSE, Eröffnung des Weinfests
18:15 -19:00 - Das Rote Universum
19:15 -20:00 - Luck Town Drive
20:15 -21:00 - KellerChaos
21:15 -22:00 - In Your Face
22:15 -23:00 - Small Heap Misery


Also - ich hoffe, man sieht sich! :)

2008-05-23

Zufall und Geschichte

Das wollte ich ja eigentlich letztes Mal schon am Rande erwähnen: flickriver hat jetzt eine random-Funktion. Sehr praktisch, wenn man z.B. in bilderreichen Accounts (wie z.B. meinem *g*) noch Unbekanntes entdecken möchte.

Und eine andere Sache, auf die ich schon länger hinweisen wollte, sind die folgenden beiden offziellen flickr-Accounts voller historischer Aufnahmen, in denen sich einige echt beeindruckende Schätze finden lassen:

THE LIBRARY OF CONGRESS (USA):

The Library of Congress - View my recent photos on Flickriver

POWERHOUSE MUSEUM COLLECTION (Australien):

Powerhouse Museum Collection - View my recent photos on Flickriver

Wäre wünschenswert, wenn noch mehr Museen diesen beiden nach flickr folgen könnten, finde ich.

2008-05-21

scissorisms - Doppelbelichtung de Luxe!

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle mal wieder über mein notorisch chronisches Pech rund um meine Fotoausrüstung jammern - gerade Digiknipse und leider auch die Kiev 88 böten dazu momentan mächtig Anlass. Aber stattdessen will ich mich hier lieber über meine trotz hardwarebedingter Rückschläge ungebremste Kreativität und Produktivität freuen. ;)

Aus diesem Grunde hier der Hinweis auf meine aktuell wohl beliebteste Serie, scissorisms.
Im Grunde alles sinnfreie Spielerei, aber im Resultat z.T. höchst interessant.
Und so funktioniert's:
  1. Man bastle aus einem Stück Pappe oder Papier mit der Schere eine Schablone, welche hinten auf den Lichtschachteinsatz der Holga klebt, also so, dass sie direkt am Film anliegt. (Papier hat sich übrigens als sinnvoller erwiesen, da seine leichte Transparenz die Sache noch spannender macht und man bei einer Pappschablone das Transportrad kaum noch drehen kann.)
  2. Man belichte den Film an Ort A.
  3. Film rausnehmen und im Dunkeln (ich benutze stets den Wechselsack) zurückspulen.
  4. Entweder dieselbe Schablone andersrum oder eine neue Schablone in die Holga kleben.
  5. Den Film an Ort B ein zweites Mal belichten.
Hier mal ein paar Beispiele meiner bisherigen "Scherismen":

scissorism 1.1
scissorism 1.1

scissorism 2.1
scissorism 2.1

scissorism 3.6
scissorism 3.6

scissorism 4.5
scissorism 4.5

Aber am besten schau Dir gleich alle an! ;)
Da wird sicher mit der Zeit noch einiges kommen...



2008-05-11

Yee-Haw!

Howdie Cowboys!

Wenn ich eines vor gestern abend nicht geglaubt hätte, dann, dass ich mal eine Reitsportveranstaltung besuchen würde.
Aber da mein Bruder mir erzählt hatte, dass Cachura einen Auftritt hatten, bei dem sie die meisten Songs als Countryversionen spielen würden, kam ich doch mal mit und fand mich flugs in der Springwertung des Concordia Dingerdonn-Pfingstturniers wieder. Um den Sport zu verstehen, war ich allerdings nicht annähernd lange genug dort, da ich mich ja schon bald wieder zum Mitanpacken in den Cachura-Proberaum verdrückte. ;)

Eine Bühne im eigentlichen Sinne gab es nicht, Anlage und Instrumente wurden nach Abzug der letzten Springer einfach mitten auf dem Turnierplatz unter freiem Himmel aufgebaut.
Und dann kam der große, sparsam geprobte Auftritt von "Prärie-Peter und den rockenden Rothäuten".
All die bekannten Rock- und Popsongs, die man ja - seien wir doch mal ehrlich - eigentlich schon gar nicht mehr hören mag *g*, nun endlich als richtige Musik im ansprechenden amtlich-texanischen Klanggewand mit ständig vorangalloppiernden Uffta-Beat und von rechts ins Ohr jammernder Slideguitar. Herrlich blöde!
Vor allem das Lied vom Roten Pferd war ganz erstklassig, echt jetzt! Trotzdem fand ich "Eye Of The Tiger" noch einen Tick besser. ;)
Dass ihr nachher noch "normale" Stücke gespielt habt, war nett, aber eigentlich auch kacke. Schmeißt den anderen Scheiß weg, Leute! Macht nur noch Country (und vielleicht mal Western)!

Ein wirkliches Erlebnis war auch das Pausenprogramm, in dem - angestiftet durch eine nicht ganz ernstgemeinte Bemerkung vom Prärie-Peter und ein Preisgeld von am Ende 100 Euro - mehrere Wettkämpfer zum Hochsprung über Pferdesprungbarrieren gegeneinander antraten. Bei Höhen, die man im Reitsport als "Übermächtigkeitsspringen" bezeichnen würde, sahen die Hechtsprünge kopfüber in den letzten Durchläufen echt fies aus. Ich bin lange nicht mehr Zeuge solch einer kollektiven Unvernunft gewesen. *g*

Hoffentlich habe ich von dem Sportevent davon mit meiner Adox auch ein vernünftiges Bild eingefangen... Es war ja schon recht dunkel und ich hatte nur einen Film (=max. 12 Bilder) dabei.


Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diese Erweiterung meines soziokulturellen Horizonts!

(Dieser Blogeintrag ist Beni gewidmet, der ja so gerne etwas über den Abend lesen wollte. *harr*)