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2009-05-22

Der Tag an dem mein steiler Auftieg in die Liga der oberen 10.000 begann.

23. April 2009 - erster Verkauf eines meiner (bisher vier) Bilder in der Getty Images Flickr Collection. Erlös immerhin US$82,49, das hat mich doch positiv überrascht.

So darf's meinetwegen gerne weitergehen.

[EDIT 07/2023: Was zum Geier ist hieran so interessant, dass es sich jetzt in die aktuellen Klickhits schiebt? Kleines Update: Ich habe seit vielen vielen Jahren keinen Zugang mehr zu meinem Getty-Account, mir fehlen Passwort und (wahrscheinlich gar nicht mehr existente) Emailadresse. Und ich weiß nicht einmal, wo ich mich einloggen müsste. Eigentlich sollte ohne aktive Erneuerung durch mich schon seit langer Zeit kein Bild von mir mehr auf Getty oder ähnlichen Seiten verfügbar sein. Und falls doch, dann handelt es sich um Schmu und ich bekomme keinen Cent dafür!] 




2009-05-17

Pinhole & Commie Camera Day

oder: Von den Pflichten eines linientreuen Flickrianers


Flickr ist ja bekanntermaßen eine Hochburg des selbstauferlegten Gruppenzwangs. Aus unzähligen Pools sucht man sich freiwillig beliebig viele aus und unterwirft sich den jeweiligen Regeln.
Bei besonders an quantitativ hochwertiger Aufmerksamkeit interessierten Mitgliedern sind vor allem solche Regeln beliebt, die besagen, dass man für jedes selbsteingestellte Bild mindestens 10 favorisieren und/oder mit einem bunt blinkenden Award schmücken muss.
In solchen Gruppen finden sich von mir allerdings nur wenige Bilder, welche direkt dorthin eingeladen worden sind. In solchen Fällen nehme ich die Einladung meistens an, nehme mir aber die Freiheit, den Regelteil zu ignorieren. ;)

Nein, wenn ich ehrlich bin, stehe ich auf diese Art Gruppenzwang wirklich nicht.
Nach meinem Geschmack sind da schon eher Gruppen, die einem vorschreiben an einem bestimmten Tag mit bestimmten Kameras rauszugehen.

Da gibt es z.B. den auch außerhalb von flickr schon länger am letzten Aprilsonntag zelebrierten Worldwide Pinhole Camera Photography Day, welcher ganz der linsenfreien Filmbelichtung gewidmet ist.
Lochkameras haben ja tendentiell mit Bastelei zu tun, was mir eigentlich nicht so liegt. Trotzdem wollte ich dieses Jahr mal daran teilhaben.

Schon einige Wochen habe ich mich erstmal digital an das Thema herangetastet und mir dieses Loch an meine 400D geschraubt:

Was mit diesem Simpelobjektiv für Bilder entstehen, habe ich u.a. auch schon in der 13. Kalenderwoche hier im Blog gezeigt.

Eine Weile später habe ich mir dann grob nach Anleitung meine analoge Kamera für den 26. April gebastelt. Für mein Empfinden gilt bei Lochkameras: je größer das Filmformat und je weiter der Winkel, desto mmmmh. Da ich mir diesbezüglich noch Steigerungspotential offen lassen wollte, habe ich mich erstmal für ein ein zierliches Modell entschieden, welches auf einem 126er-Kassettenfilm (=Instamatic) basiert, welcher mit etwas schwarzer Pappe und Klebeband hierzu erweitert wurde:
instamatic pinhole camera

Da das Ding wirklich extrem leicht ist und ich die meisten Bilder aus der Hand aufgenommen habe, sind die meisten der 24 Aufnahmen (manche davon mehrmals mit unterschiedlichen Belichtungszeiten) der Kategorie Ausschuss zuzuordnen.

Mein Lieblings-WPPD-Bild:

WPPD 2009




Kommen wir zum zweiten wichtigen Datum. Am 1. Mai (wann auch sonst?) fand erstmals der International Commie Camera Day statt. Wie der Name schon andeutet, geht es dabei um die Huldigung kameratechnischer Erzeugnisse aus dem Gebiet des ehemaligen Warschauer Paktes.
Ich habe ihm zum Anlass genommen, meine drei Ostblock-Apparate u.a. in Neumünster auszuführen.

Pouva Start (DDR) und Zenit ET (UdSSR) - letztere sogar mit 1976 abgelaufenem russischen Svema-Film bestückt - haben mir dabei auch ein paar schöne Resultate geliefert.

Die Kiev 88 hat mich leider wieder mal maßlos enttäuscht, da sich erneut der Verschluss verabschiedet hat. Dass es bei den Bodies Zuverlässigkeitsprobleme gibt ist ja bekannt, aber mein Pech mit den Teilen (ohne Bedienfehler drei geschrottete Kameras in nicht einmal anderthalb Jahren!) ist nun wirklich leicht übertrieben.
Momentan bin ich also in der Beziehung etwas frustriert und werde mich eine Weile um andere Gerätschaften aus meiner Sammlung kümmern. Und wenn mich der Hunger auf Mittelformatfotografie mit hammergeilen Volna-, Calejnar- und Arsat-Fisheye-Objektiven dann doch wieder packt (wovon auszugehen ist), werde ich diesmal in eine hoffentlich weniger anfällige, modifizierte Version direkt vom Fachmann investieren.

Naja, sei's drum, hier ein paar meiner ICCD-Highlights:

iccd : barrow

iccd : man/woman

iccd : bike

ICCD : route 430

ICCD : money


Alle ICCD-2009-Bilder hier!

52 Wochen | 20

365 days | 161 | rahmenkunst

2009-05-15

lost in music

Wow, ich war lange nicht mehr so durch medialen Einfluss überwältigt wie gestern! ;)

Zunächst einmal begann der Tag mit einem TNT-Brief, in der sich Exemplar Nr. 34 der Debüt-CD von Exivious befand. Ultrahochwertige Fusion/Metal-Intrumentalfrickelei vom Allerfeinsten! Also eigentlich genau wie schon aufgrund der Appetitanreger auf myspace erwartet. :)
Ganz unabgelenkt (von Straßenverkehr bzw. anderen Aktivitäten am PC) konnte ich das Meisterstück bisher noch gar nicht hören; da gibt's bestimmt noch vieles zu entdecken.

Der Hauptgrund für meine Überwältigung war allerdings "The Incidence", das Finale der fünften Staffel von Lost. Keine Angst, über die Handlung will ich hier gar nicht rumspoilern... Aber was die Serie immer wieder an Wendungen raushaut, und wie sie es schafft, das man plötzlich Dinge, die 100 Folgen vorher geschahen in ganz anderem Licht sieht, das ist einfach ganz groß und im Fernsehen einmalig. Und dann dieses Finale, nach dem mal wieder vollkommen offen ist, in welche Richtung sich die Sache nächstes Jahr entwickeln wird... Besser geht's gar nicht.

Ich habe definitiv zu wenige Lost-Jünger in meinem Umfeld. Und mit einem Programmhinweis auf Pro7 jemanden zu missionieren geht ja schon deswegen nicht, weil die Synchronisation von Staffel zu Staffel immer grausamer und fehlerhafter wird. Das kann sich ja kein Mensch mehr antun. Schon traurig, was da alles verloren geht und dem hiesigen Mainstream so auf ewig verborgen bleibt.

Zurück zu Exivious. Das ist tatsächlich die erste aktuelle CD, die ich mir dieses Jahr gekauft habe. Wir sind noch im zweiten Quartal, also denke ich, dass ich die satten drei Stück von 2008 durchaus noch überbieten kann. ;)
Genügend (schon erfolgte oder angekündigte) Veröffentlichungen, die eigentlich Pflicht sind, gibt es ja: Kristeenyoung, Voivod, The Mars Volta, Dream Theater, Tori Amos, Depeche Mode... und der größte Hammer - Gott Neal Morse sei dank: Traaansaaaaatlaaaaaantic! *beeet*

So, für heute genug gehuldigt. Gute Nacht!

2009-05-11

52 Wochen | 19

365 days | 152 | adidas

Der Ohlsen, Held des Sports.

Ok, ok... Aber immerhin laufe ich momentan schon mehrmals die Woche jeweils so ca. 50 bis 90 Minuten lang. :)

2009-03-24

scissorisms (8.1 bis 9.12)

Mein letzter Eintrag zur scissorisms-Serie ist mittlerweile auch schon über ein halbes Jahr her. Neulich habe ich aber mal wieder einen Film gefüllt und trage hier bei dieser Gelegenheit auch gleich den vorletzten Film (vom August 2008) nach.

Wie gehabt habe ich die Filme zweimal mit zwei verschiedenen Masken belichtet. Neu ist dabei der Einsatz von Transparentpapier.

Hier ein paar Highlights:
scissorism 8.3

scissorism 8.3


scissorism 8.8

scissorism 8.8


scissorism 9.2

scissorism 9.2


scissorism 9.10

scissorism 9.10


scissorism 9.11

scissorism 9.11


Selbstverständlich lohnt es sich aber nach wie vor, sich auch den ganzen Rest anzuschauen! :)

2009-03-08

Das erste Foto...

Eine Sache war da ja noch: Ich habe neulich mal wieder eine flickr-Gruppe gegründet. Thema ist das jeweils allererste Bild, welches man mit einer Kamera geschossen hat.

my very first picture ... with this camera. Get yours at bighugelabs.com/flickr

Alle Flickrianer sind selbstverständlich herzlich eingeladen, sich mitzugliedern! ;)

zehnwöchiges Schweigegelübde?

Nein, nicht wirklich. Ein paar mal hat's mich schon gejuckt, z.B. ein Review zu schreiben. Ein paar andere Themen hätte es auch durchaus gegeben, aber irgendwie fehlten dann letztendlich doch immer Zeit und Lust...

Auch heute wird's keinen Roman von mir geben. Dafür habe ich neulich in der Holga meinen ersten Redscale-Film belichtet, d.h. einen Farbnegativfilm von der falschen Seite belichtet. Wie der Name schon sagt, kommen dabei sehr rotstichige Bilder heraus, was gerade im Zusammenhang mit Schneemotiven zu einem sehr spannenden Ergebnis geführt hat:

Der Ohlsen - View my 'redscale' set on Flickriver

Ansonsten weise ich natürlich gerne darauf hin, dass DAS ROTE UNIVERSUM nächsten Samstag endlich seine Winter-/Verletzungs-Pause ganz offiziell beendet und zusammen mit ENRAGED und PAIN MACHINE das "Rock's" in Windbergen (Dithmarschen) rockt!

52 Wochen | 10

365 days | 088 | hochdonn