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2010-12-17

Janelle Monáe im Uebel & Gefährlich, Hamburg (15.12.2010)

Da war doch ein Konzert am Mittwoch... auf flickr erwähnte ich es schon:




After the last song of the show the lights went on and "Purple Haze" came out of the speakers.
People began to leave and I went to a spot where I had some space to change my clothes, when to everyone's surprise the band came back on stage and the towel came flying right into my hand. ;)

But seriously - Janelle Monáe leaves me without any words which could do her awesomeness justice. Definitely one of the best live shows I've ever witnessed! :)

Dann will ich doch mal mit etwas mehr Abstand versuchen, aus meiner Sprachlosigkeit auszubrechen.

Janelle Monáes "The ArchAndroid" ist in meinen Ohren ganz eindeutig mit Abstand das Album des Jahres 2010, wodurch meine Erwartungshaltung an das Konzert natürlich ziemlich hoch war. Und war es gut? Ja, sehr sogar.
Allerdings hätte es auch durchaus noch besser sein können, weil es an diesem Tag doch ein paar Dinge zu bemängeln gab - und damit meine ich ausdrücklich nicht die persönliche Wut auf meine Katze, die ausgerechnet an einer der am schwersten erreichbaren Stellen meines frisch renovierten Zimmers von der Fensterbank aus Tapete, Heizung und diverse in den PC führende Kabel vollkotzen musste. ;)

Nein, im Ernst waren die Kritikpunkte: zu langes Warten draußen in der Kälte am Bunkereingang, noch viel zu längeres Warten vor der Bühne auf den Konzertbeginn, und schließlich ein etwas zu kurzes Konzert. Eins, zwei Songs mehr hätten es schon gerne noch sein dürfen, "Many Moons" zum Beispiel.
Die Location ist zwar wirklich sympathisch, doch die PA war anscheinend mit den Soundanforderungen des Abends überfordert und fabrizierte einigen Brei.

Anderseits sind solche Kritikpunkte aber Peanuts, wenn da solch ein Charisma-, Talent- und Energiebündel wie Janelle Monáe auf der Bühne steht bzw. tanzt.
Wenn ich auf einem Konzert bei fast jedem Song (außer dem albernen "Wondaland" und "Tightrope", wo man durch das Abwehren schwarzer und weißer Luftballons etwas abgelenkt war) eine Gänsehaut bekomme, dann muss ich es einfach unter den besten, die ich je besucht habe, einordnen.

Ich könnte mich jetzt noch in Details der unterhaltsamen, mitreißenden, humorvollen und manchmal auch für die Bühnengröße vielleicht etwas überambitionierten Show ergehen (aber die Bühnen werden sich der Künstlerin schon noch anpassen). Oder ich könnte beschreiben, wie man ständig darauf wartet, dass sich ihr Haar selbstständig macht und von der Tolle in einen Afro verwandelt. Überhaupt könnte man auch davon schwärmen, wie die Frau es schafft, in jedem Moment und jeder Gefühlsregung und vor allem in diesen Klamotten immer so unverschämt gut auszusehen. Ganz zu schweigen von ihrem Gesang.

Doch doch, auch nach einem kurzen Konzert kann man viele Eindrücke zu verarbeiten haben...
Und wenig davon erzählen. Muss für einen nicht Dagewesenen äußerst informationsarm sein, dieser Konzertbericht, haha. *g*
Keine Sorge, das ist Absicht. Kommt einfach nächstes Mal mit!
Ich bin dann auf jeden Fall wieder dabei. :)

Ordentliche Youtube-Schnipsel vom Konzert gibt es erwartungsgemäß nicht, allerdings vom Auftritt in Köln, wo der Sound anscheinend anscheinend besser war.

Setlist:
  • Ansager / Suite II Overture
  • Dance Or Die
  • Faster
  • Locked Inside
  • Smile (Charlie Chaplin Cover)
  • Sincerely, Jane
  • Wondaland
  • Mushrooms & Roses (extralange Drogenrauschversion mit Mal-Einlage)
  • Oh, Maker
  • Cold War
  • Tightrope
  • Come Alive (The War Of Roses) (Hammerfinale mit denkwürdigem Mitsingteil)

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