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2018-05-21

DRUTURUM - Druturum IV: The Science Behind Angel Encounters



Nicht einmal zwei Wochen nach "Druturum III: Das Braune Rauschen" ging es für DruturuM in der rendsburger T-Stube weiter.

Mit einem halbstündigen Ein-Track-Programm eröffneten wir ein Dreier-Paket aus dem finnischen Ein-Mann-Projekt Horizon Of The Mute, dem Drone-Doom-Duo Father Sky Mother Earth und uns, das sich auf dem Plakat vor "D"s kaum retten konnte: Dark, Death, Doom, Drone, Duo, DruturuM:



Dass es als lokale Undergroundband mit unberechenbarer Randgruppenmusik nie einfach ist, in Line-Ups zu geraten, die als Ganzes hundertprozentig stimmig sind, ist für uns ja nichts neues. Umso erstaunlicher, wie gut es hier passte, mit drei Shows, die alle unter "special interest" laufen, einen starken Drone-Anteil hatten und dabei doch sehr unterschiedliche Seiten aufzeigten.

Father Sky Mother Earth haben das meditative Drone-Doom-Ding mit starker individueller Note einfach perfekt drauf. Und man staunt, dass Musik, die sich so sehr nach amplifier worship anhört, ganz leichtgepäckig ohne Verstärker auskommt.


Jani aka Horizon Of The Mute ist abseits der Bühne ein symphatischer Kerl, sein industrial-, black/death- und drone-geschwängerter Auftritt läuft bei mir allerdings unter "Singer/Songwriter from hell". Sehr abgründig, qualvoll und böse! Nice.



Und wir? Spielten ein knapp halbstündiges Drone/Elektro/Metal-Stück mit Scooter- und Verschwörungstheoretiker-Einfluss. Es kam auch gut an, weshalb mein im Vergleich zu sonst erhöhtes Lampenfieber im Nachhinein ungerechtfertigt erscheint. Aber es war wohl die neue Situation ganz ohne Schlagzeug und/oder Mikrofon, die mir dann doch einen kleinen Bühnentatter verpasst hat.
Schön unschön geworden ist es zwar trotzdem - dennoch gefällt mir meine persönliche Performance am Korg Monotron Duo in der Probeversion besser. Dafür klang mein Sample/Finger-Drumming live nicht wie ein besoffener Drumcomputer, hehe.
Wir empfehlen jedenfalls, in beide Versionen reinzuhören, dröhnen und umpffumpffumpffen tun sie nämlich beide gut.

Und hier nun die mediale Aufbereitung von "Druturum IV: The Science Behind Angel Encounters":

Video:




Audio:




Fotos:





Ok, damit ist dieses Kapitel geschlossen und ich habe ein egroße Ausrede weniger, endlich mein Review für den letzten Roadburn-Tag zu schreiben.

Und für DruturuM geht nun der ganze kreative Zyklus von vorne los. Wird es mal wieder musikorientierter? Spielen wir endlich flohmarktbühnentauglichen Dad Rock? Wir werden sehen! In ein paar Monaten irgendwo in Norddeutschland...



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