Diesmal nicht wie die ersten beiden Alben auf Kassette (also kein Futter für meine spezielle Rubrik hier), aber immerhin nach Monaten überhaupt endlich auf physischem Tonträger zu haben, macht das neueste Werk von Monovoth genau dort weiter, wo "Pleroma Mortem Est" aufhörte - die Zeichen stehen also auf exzellenten Funeral Doom!
MONOVOTH - To Live In the Breath of Worship (CD) (2026)
Obwohl offiziell nach wie vor als Soloprojekt des argentinischen Multiinstrumentalisten Lucas Wyssbrod geführt, sind Monovoth auf "To Live In The Breath Of Worship" faktisch zumindest ein Duo, hat Drummer Martin Visconti doch einen kongenialen Anteil am Gelingen dieses Albums. Desweiteren reichen diverse Gastgitarristen einander die Axt, während auf zwei der vornehmlich instrumentalen sechs Tracks auch die düsteren Organe der Gastsänger Andrew Notsch bzw. Martin Passaro zu hören sind.
Bewährter Dreh- und Angelpunkt von Wyssbrods Musik bleibt zerschmetternde Todtraurigkeit, ausgedrückt im Wechselspiel großartiger Riffs so schwer wie zwei Meter frischer Erde über deinem Sarg und Leadgitarrenmeldodien von elementarer sakraler Schönheit.
Wie schon auf dem Vorgängeralbum werden die Grenzen des Subgenres Funeral Doom zwar ausgelotet, aber niemals wirklich verlassen, selbst wenn sich schwarzmetallische Tonfolgen einschleichen, wenn das Schlagzeug in "To Drown In The Tears Of God" antizyklisch schnell prügelt (ein perfektionierter Trick seit dem selbstbetitelten Debüt) oder man im Finale von "Beg & Burn" mit einem nietenbesetzten Stiefel schon die Schwelle zur reinen New Wave of British Heavy Metal überschritten hat.
Ich möchte schreiben, dass dieses Album mich uneingeschränkt in dunkles Verzücken versetzt, muss allerdings ehrlich gesagt zugeben, dass man die letzten zehn Minuten, die statt Doom Metal nur noch dröhnende Dark-Ambient-Klangkulisse sind, nicht unbedingt in jedem Durchlauf mitnehmen muss.
Bis dahin jedoch - und das ist immerhin eine absolut ausreichende Dreiviertelstunde - herrschen Monovoth mit unentrinnbarer Begräbnisallherrlichkeit, die "To Live In The Breath Of Worship" zu einem meiner liebsten Metalalben des laufenden Jahres macht.
Bewährter Dreh- und Angelpunkt von Wyssbrods Musik bleibt zerschmetternde Todtraurigkeit, ausgedrückt im Wechselspiel großartiger Riffs so schwer wie zwei Meter frischer Erde über deinem Sarg und Leadgitarrenmeldodien von elementarer sakraler Schönheit.
Wie schon auf dem Vorgängeralbum werden die Grenzen des Subgenres Funeral Doom zwar ausgelotet, aber niemals wirklich verlassen, selbst wenn sich schwarzmetallische Tonfolgen einschleichen, wenn das Schlagzeug in "To Drown In The Tears Of God" antizyklisch schnell prügelt (ein perfektionierter Trick seit dem selbstbetitelten Debüt) oder man im Finale von "Beg & Burn" mit einem nietenbesetzten Stiefel schon die Schwelle zur reinen New Wave of British Heavy Metal überschritten hat.
Ich möchte schreiben, dass dieses Album mich uneingeschränkt in dunkles Verzücken versetzt, muss allerdings ehrlich gesagt zugeben, dass man die letzten zehn Minuten, die statt Doom Metal nur noch dröhnende Dark-Ambient-Klangkulisse sind, nicht unbedingt in jedem Durchlauf mitnehmen muss.
Bis dahin jedoch - und das ist immerhin eine absolut ausreichende Dreiviertelstunde - herrschen Monovoth mit unentrinnbarer Begräbnisallherrlichkeit, die "To Live In The Breath Of Worship" zu einem meiner liebsten Metalalben des laufenden Jahres macht.



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