Bäm! Slift!
Das wäre vielleicht der angemessene Einstieg in diesen Post gewesen; wenn ich nicht so spät dran wäre, ist der Nachfolger des kolossalen Monolithen "Ilion" doch schon vor ein paar Monaten auf die Erde gekracht. Das erste seismische Schockmomentum ist also bereits verflogen. Was bleibt, ist allerdings immer noch so gigantisch, wie man es von dem französischen Heavy Psych-Trio erwartet.
SLIFT - Fantasia (Starlight vinyl Loser Edition 2LP / side D edged) (2026)
Natürlich gibt es verschiedene Stufen des Gigantismus. Und auch wenn auf "Fantasia" erneut mächtig gedoomrifft und wie am Spieß geschrien wird, muss man für den Moment wohl annehmen, das Slift das Maximum an unter Wahrung ihrer stilistischen Integrität möglicher Überlebensgröße auf dem Vorgänger von 2024 bereits ausgelotet haben. Und da diese Band sich ungern wiederholt, bedeutet dies folgerichtig, dass das neue Album sich im Vergleich übersichtlicher und zugänglicher präsentiert.
Auf das ganz große Hitpotential des diskographischen Goldstandards "Ummon" greifen Slift dabei allerdings nur manchmal zurück - eher schon auf die noch traditioneller krautrockig inspirierten Werke davor. Und hin und wieder findet man sogar eine balladeskere Form (z.B. in "Waiting Man" und "Secret Mirror"), in der tatsächlich ein bisschen Ziggy Stardust vorbeischaut.
Insgesamt bleibt es dabei, dass der Großteil ihrer Musik sich aus einem ultra-energiereichen Powertriosound speist, der in gleichen Teilen von Spacerock bis Metal (Stücke wie "A Storm Of Wings" klingen durchaus an Voivods Triophase mit Eric Forrest an), Prog, Punk und Kraut bestimmt wird.
Slift verstehen es halt, diese Elemente immer wieder ein bisschen anders zu gewichten und anzuordnen. Man kann sich also darauf verlassen, dass jedes neue Albums aufs neue kracht und keine Langeweile aufkommt.
Zumindest ist dies bisher so, und "Fantasia" reiht sich perfekt in diese Tradition ein. Wenn es darum geht, kosmische Weite mit rasantem Raketenritt und gnadenloser Schwerkraft zu verbinden, gehören Slift einfach zur Speerspitze der psychedelischen Szene. Abgesehen von ihren furiosen Liveshows könnten sie dies kaum besser beweisen als mit diesem Banger.
Optisch weiß das dreiseitige Album (auf Seite D gibt es ein Edging mit Slifts multi-hexagonalen Symbolball zu sehen) ebenso zu gefallen. Vor allem das leider schwer gebührlich forografierbare "Sternenlicht"-Vinyl selbst hat es mir angetan. Denke ich daneben noch an den "Pearl Flip"-Effekt von Sunn O))s diesjährigem Album, muss ich sagen, dass Sub Pop Records ganz klar zu den Meistern des farbige Special-Edition-Spiels zählen.
Auf das ganz große Hitpotential des diskographischen Goldstandards "Ummon" greifen Slift dabei allerdings nur manchmal zurück - eher schon auf die noch traditioneller krautrockig inspirierten Werke davor. Und hin und wieder findet man sogar eine balladeskere Form (z.B. in "Waiting Man" und "Secret Mirror"), in der tatsächlich ein bisschen Ziggy Stardust vorbeischaut.
Insgesamt bleibt es dabei, dass der Großteil ihrer Musik sich aus einem ultra-energiereichen Powertriosound speist, der in gleichen Teilen von Spacerock bis Metal (Stücke wie "A Storm Of Wings" klingen durchaus an Voivods Triophase mit Eric Forrest an), Prog, Punk und Kraut bestimmt wird.
Slift verstehen es halt, diese Elemente immer wieder ein bisschen anders zu gewichten und anzuordnen. Man kann sich also darauf verlassen, dass jedes neue Albums aufs neue kracht und keine Langeweile aufkommt.
Zumindest ist dies bisher so, und "Fantasia" reiht sich perfekt in diese Tradition ein. Wenn es darum geht, kosmische Weite mit rasantem Raketenritt und gnadenloser Schwerkraft zu verbinden, gehören Slift einfach zur Speerspitze der psychedelischen Szene. Abgesehen von ihren furiosen Liveshows könnten sie dies kaum besser beweisen als mit diesem Banger.
Optisch weiß das dreiseitige Album (auf Seite D gibt es ein Edging mit Slifts multi-hexagonalen Symbolball zu sehen) ebenso zu gefallen. Vor allem das leider schwer gebührlich forografierbare "Sternenlicht"-Vinyl selbst hat es mir angetan. Denke ich daneben noch an den "Pearl Flip"-Effekt von Sunn O))s diesjährigem Album, muss ich sagen, dass Sub Pop Records ganz klar zu den Meistern des farbige Special-Edition-Spiels zählen.
Fazit: Fantasiastisch!




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen