Ok, wenn mir das Review des neuen Kanaan-Albums zwei Wochen nach dem Konzert, von dem ich es mitgenommen hatte, schon überfällig vorkam, was ist dann mit der guten Ora Cogan? Ihr aktuelles Werk ist nämlich bereits Anfang September über den Merchtisch in meine Hände gewandert. Dann erledigen wir das besser mal schnell, oder?
ORA COGAN - Hard Hearted Woman (CD) (2026)
Singer/Songwriter, Alternative, Americana, Psychedelischer Pop, das sind die Eckpfeiler, die Ora Cogans nach wie vor beschreiben. Wie schon auf dem Konzert bemerkt, wurde der Countryanteil auf dem neuen Werk allerdings etwas zurückgefahren. Es gibt nicht mehr ganz so viel Folkgefiedel auf der Geige und dafür sowohl in den Synthies als auch rhythmisch mehr subtile Krautrockbezüge.
Grundsätzlich bleibt der sehnsuchtsvolle Amerikana-Ton allerdings ganz klar erhalten. Die Musik auf "Hard Hearted Woman" ist eine kurzweiliger Soundtrack für die sternenklare Nacht am Lagerfeuer des Western-Trecks, an der Raststätte am Highway und den Blick über die illuminierte City-Skyline.
Eine Mischung aus intimem Songwriting, Pop-Appeal und bezaubernd entrückender, in Reverb getränkter Weltflucht.
Stimmlich wie stilistisch sind die parallelen zu Angel Olsen unverkennbar, und auch Freunde des glamourösen Garagenrocks von Breanna Barbara sind bei der Kanadierin sicherlich gut aufgehoben.
Ein kleines kostbares, einfach schönes Album.
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| Breanna Barbara live in Hamburg 2026 |
Eine Mischung aus intimem Songwriting, Pop-Appeal und bezaubernd entrückender, in Reverb getränkter Weltflucht.
Stimmlich wie stilistisch sind die parallelen zu Angel Olsen unverkennbar, und auch Freunde des glamourösen Garagenrocks von Breanna Barbara sind bei der Kanadierin sicherlich gut aufgehoben.
Ein kleines kostbares, einfach schönes Album.




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