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2020-03-17

MONO & A.A. WILLIAMS - Exit In Darkness

Ja, ich lebe noch. JA, ICH LEBE NOCH!

Das darf jetzt ruhig mal GROSS und grün geschrieben werden. Doch mehr zu meiner Blog-Abstinenz demnächst in einem endlosen englischsprachigen Beitrag, den ich mir dieser Tage Stück für Stück von der Seele tippe!

Nun erst einmal schöne Musik!




MONO & A.A. WILLIAMS - Exit In Darkness (white with pink marble 10") (2020)

Mit etwas presswerkbedingter Verspätung - aber im Moment funktioniert Zeit ja sowieso überall anders als zuvor - ist das schicke Stück aus dem Hause Pelagic Records kürzlich bei mir eingetroffen, eine zehnzöllige EP, auf der sich die japanischen Postrock-Monumentalisten Mono mit der bisher noch weitgehend unbekannten Singer/Songwriterin A.A.Williams, die sie auf dem letzten Roadburn-Festival kennenlernten, zusammengetan haben, um zwei Songs von zusammen sechzehn Minuten Spielzeit zu komponieren.


Der instrumentale Anteil von A.A.Williams, die laut Video zum Titelstück mindestens Cello und Klavier beigesteuert hat (detaillierte Credits sind nicht angegeben), muss einem naturgemäß nicht zwingend auffallen, da diese Klänge ja zum immer wiederkehrenden Standardinventar von Mono gehören.

Nein, der zentrale Unterschied zu regulären Werken der Band ist natürlich der fast über die gesamte Länge der Stücke präsente Gesang von Williams. Mit beruhigendem warmen Timbre, kontrolliertem Vibrato und auch in größter Langsamkeit ungebrochener Präzision, fügt sich ihre zugleich anspruchsvolle, bewegende und dennoch beinahe zurückhaltend unterspielt agierende Stimme perfekt in das Klangbild der Japaner ein.

Die Instrumentalgruppe zeigt sich im Einklang mit der Sängerin von ihrer ruhigeren Seite. Das kürzere "Exit In Darkness" erinnert dabei an das Material von "The Last Dawn", während "Winter Light" in vielen Schichten (und sehr bildhaft zum Text passend) wabernd die Ambient-Seite der Band hervorkehrt.


"Exit In Darkness" ist eine wunderbare EP, die wieder einmal unter Beweis stellt, dass Mono nichts verkehrt machen können, und die hoffentlich auch verdiente Aufmerksamkeit auf A.A.Williams' dieses Jahr erscheinendes Debütalbum lenken wird.




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