Am 25. April war wieder weltweiter Tag der Lochkamera.
Ich hab faulerweise keine neue Kamera gebaut, sondern einfach nur an meine Instamatic-Knipse vom letzten Jahr eine neue Filmkassette befestigt.
Beim Fotografieren ist dann dieses wuschige Zeug herausgekommen:
Sometimes German, sometimes English. • The title of this blog used to change from time to time. • Interested in me reviewing your music? Please read this! • I'm also a writer for VeilOfSound.com. • Please like and follow Audiovisual Ohlsen Overkill on Facebook!
2010-05-15
2010-05-08
International Commie Camera Day 2010
Am 1. Mai war mal wieder der flickr-Feiertag der Ostblock-Knipsen. Genau wie letztes Jahr habe ich mich auch wieder beteiligt, allerdings weitaus weniger engagiert, da das Wetter ungefähr so wie heute war und ich einfach keine Lust auf mehr als einen kurzen Spaziergang mit der Pouva Start hatte. Gibt also diesmal nur eine handvoll Bilder.
2010-05-06
Transatlantic in der Markthalle Hamburg (05.05.2010)
Meistens zähle ich mich ja zu den eher zurückhaltenderen und auch etwas an den Spritverbrauch denkenden Autofahrern.
Gestern allerdings, als ich zum ersten Mal seit sehr sehr lange Zeit mal nicht alleine auf dem Weg zu einem Konzert in Hamburg war, merkten meine Mitfahrer schon bald belustigt, dass es mir mit dem pünktlichen Erscheinen in der Markthalle schon ziemlich ernst war.
Ich bin allerdings auch ein gebranntes Kind: beim letzten Transatlantic-Konzert im November 2001 kam ich nämlich nicht pünktlich an und verpasste anderthalb Songs, was bei Retro-Prog in der Tradition von alten Genesis und Konsorten natürlich schon eine Menge Zeit bedeuten kann. ;)
Diesmal war ich pünktlich vor Ort. Und was soll ich sagen? Es war wieder monumental!
Die Setlist sagt dem Kenner schon alles - sechs Songs in drei Stunden:
- The Whirlwind (die kompletten ca. 80 Minuten!)
- All Of The Above
- We All Need Some Light (mit Leadgesang von Roine Stolt statt Neal Morse)
- Duel With The Devil
- Bridge Across Forever (mit dezenter Gitarre aufgehübschtes Arrangement)
- Stranger In Your Soul (Mike Portnoy überrumpelt Band und Publikum mittendrin mit einem in Falsettgesang vorgetragenen Beatles-Cover)
Und was soll ich sonst noch sagen? Alle Musiker komplett vom anderen Stern und mit viel Freude dabei. Neal Morse (ex-Spock's Beard) bietet das komplette Repertoire all seiner patentierten Grimassen, Livemitglied Daniel Gildenlöw (Pain Of Salvation) ist einmal mehr das Mädchen für alles (Gitarren, Keyboards, Percussions), wofür sonst niemand zwei Hände frei hat, Roine Stolt (The Flower Kings) beeindruckt durch gefühlvollste Soli, Pete Trevavas (Marillion) festigt erwartungsgemäß den Status als einer meiner Lieblingsbassisten und Mike Portnoy (Dream Theater) wirkt beim souveränen Vorantreiben des Geschehens geradezu pervers unterfordert. ;)
Modisch fand ich's als Lost-Fan natürlich schwer in Ordnung, dass er während der Zugabe einen formschicken Dharma-Jumpsuit getragen hat. Wie bequem das ist, wenn man schon 2 1/2 Stunden Konzert in den Knochen hat, kann ich nur vermuten. Vielleicht werde ich ja auch schlagartig ein besserer Drummer, wenn ich mich mit so einem Teil einkleide. *g*
Alles in allem ein extrem lohnenswertes Konzert - und wer weiß, wie viele Jahre ins Land streichen werden, bis die nächste Gelegenheit kommt, dieser Supergroup zuzusehen?
Im Grunde gab's nur einen einzigen Kritikpunkt, nämlich das viel zu laute Lüftungssystem der Markthalle. Angesichts des Klimas musste es schon aktiv sein, aber gerade während der ruhigen Passagen nervte es erheblich. Und in der Pause fehlte an einem tresen eine zusätzliche Schankmaid. Aber das war's auch schon - ansonsten alles grandios!
Ich bin um halb drei zufrieden ins Bett gekommen und dementsprechend als Folgeerscheinung jetzt ziemlich kaputt, aber ich hoffe mal, ich habe diesen Bericht ortogrphisch einihermaßen sichr über die Bühne gebracht. ;)
2010-04-25
Nachmieter gesucht!
Neulich fand ich einen bereits ganz aufgerollten Film in meinem Vorrat. Entgegen meiner Erwartung (nichts drauf und versehentlich eingezogen) war das Ding tatsächlich doch schon benutzt worden. Allerdings nicht von mir...
2010-04-16
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Geht doch.
Verstehe gar nicht, warum die in den Nachrichten überall immer nur "ein Vulkan auf Island" sagen. ;)
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull
Geht doch.
Verstehe gar nicht, warum die in den Nachrichten überall immer nur "ein Vulkan auf Island" sagen. ;)
2010-04-04
2010-03-19
Watch!
2010-03-14
sowas...
Nun habe ich doch glatt vergessen, dass das erste F1-Rennen der Saison gerade schon eine Stunde lief. Schlimm.
Musik, Musik, Musik
Einen schönen Sonntag allerseits!
Zunächst einmal möchte ich mich noch ein letztes Mal zum Aufreger vom Freitag äußern und meine Aussagen von gestern in zweierlei Hinsicht etwas relativieren. Ich habe mich nämlich erstmals getraut, die Videos der beiden Songs, zwischen denen es sich entschieden hat, noch einmal zu schauen und war positiv überrascht, wie gut die Interpretin den ziemlich mäßigen und insbesondere im Refrain nervenden "Satellite" noch gerettet hat. Trotzdem nichts gegen frühere Auftritte, bei denen sie anständige Songs interpretiert hat.
Das leider nicht gewählte Stück "Love Me" kommt mir gar nicht mehr ganz so veraabt vor, wie ich es in Erinnerung hatte und vor allem verfügt es im Gegensatz zum Siegersong über eine einigermaßen spannende Bridge von Strophe bis zum (noch leicht optimierbaren) Chorus. Und es war auch die einzige Nummer, bei der der Backgroundgesang richtig gut eingesetzt war. Schade für Lena, dass sich das Wahlvolk anders entscheiden hat.
Nun aber zu den wirklich wichtigen Musikthemen 2010:
1. Ich habe ein Ticket für Transatlantic am 05.05. in der Markthalle! Yeah, das wird dermaßen großartig - und nach der letzten Tour 2001 natürlich auch allerhöchste Zeit.
2. Waaaaaaackööööön!!!
Was für ein geiles Billing dieses Jahr! Ich wäre ja nur für Voivod schon gekommen, aber als Bonus dann auch noch Slayer, Iron Maiden, Corvus Corax und viele andere interessante Bands - saustarkes Billing dieses Jahr, man könnte glatt meinen, dass sich da jemand ein wenig für Schwächen des Vorjahrs geschämt hat. ;)
Einige meiner CD-Käufe der letzten Zeit waren im Grunde auch schon vorfreudige Vorbereitung auf Wacken, beispielsweise der Tiamat-Klassiker "Wildhoney", welcher ja komplett gespielt werden soll.
Außerdem habe ich mir neulich zum ersten mal seit vielen vielen (mindestens 15) Jahren gleich zwei Tonträger von Iron Maiden zugelegt!
"Seventh Son Of A Seventh Son" war ja immer mein uneingeschränktes Lieblingsalbum der Briten. Dann kam jedoch ein sehr schwaches Album, noch dazu zu einer Zeit, wo mir Maiden aufgrund meines persönlichen Teenagertums sowieso tendentiell zu weich wurden... Irgendwann habe ich dann zwar mitbekommen, dass es nach ein paar Ausfällen wieder richtig anständige Platten von ihnen gab, aber das Interesse, mir diese wirklich anzuhören, fehlte irgendwie trotzdem.
Nun habe ich mir MediaMarkt sei Dank also doch endlich "Brave New World" und "A Matter Of Life And Death" besorgt und muss feststellen, dass Maiden - ohne ihre Klassiker schmälern zu wollen - eigentlich niemals anspruchsvoller und powervoller als in den 2000ern gewesen sind. Ein schönes "Erwachen" meinerseits. :)
Höre aber eh sehr viel Mucke in letzter Zeit, u.a. noch weitere Klassiker von den Red Hot Chili Peppers, Rage Against the Machine, Muse und Ozzy Osbourne.
Dringend empfehlen kann ich auch (ohne extra Reviews schreiben zu wollen) die "Opiate Sun"-EP von Jesu, das großartige Album "Heavy Metal Fruit" von Motorpsycho (allein der über 20minütige Instantklassiker-Track "Gullible's Travails" ist den Kauf wert) und das absolut von einem anderen Planeten stammende und nur mit Magma vergleichbare Album "Ëmëhntëhtt-Ré" von... Magma natürlich! ;)
Los Leute - alles kaufen!
Und während ich tippe höre ich übrigens schon die ganze Zeit zum ersten mal seit Ewigkeiten mal wieder über Kopfhörer "Killer" von Das Rote Universum. Das Ding ist immer noch ein Knaller - ich glaube, ich werde es immer mögen. Allein schon die letzten 5 Minuten... :) *hach*
Bald dürfte es übrigens endlich wieder eine Konzertankündigung geben, also schaut ab und zu mal auf der Bandhomepage oder bei myspace rein, wenn ihr aus dem Raum Itzehoe kommt!
In diesem Sinne - ein schönes Restwochende!
Zunächst einmal möchte ich mich noch ein letztes Mal zum Aufreger vom Freitag äußern und meine Aussagen von gestern in zweierlei Hinsicht etwas relativieren. Ich habe mich nämlich erstmals getraut, die Videos der beiden Songs, zwischen denen es sich entschieden hat, noch einmal zu schauen und war positiv überrascht, wie gut die Interpretin den ziemlich mäßigen und insbesondere im Refrain nervenden "Satellite" noch gerettet hat. Trotzdem nichts gegen frühere Auftritte, bei denen sie anständige Songs interpretiert hat.
Das leider nicht gewählte Stück "Love Me" kommt mir gar nicht mehr ganz so veraabt vor, wie ich es in Erinnerung hatte und vor allem verfügt es im Gegensatz zum Siegersong über eine einigermaßen spannende Bridge von Strophe bis zum (noch leicht optimierbaren) Chorus. Und es war auch die einzige Nummer, bei der der Backgroundgesang richtig gut eingesetzt war. Schade für Lena, dass sich das Wahlvolk anders entscheiden hat.
Nun aber zu den wirklich wichtigen Musikthemen 2010:
1. Ich habe ein Ticket für Transatlantic am 05.05. in der Markthalle! Yeah, das wird dermaßen großartig - und nach der letzten Tour 2001 natürlich auch allerhöchste Zeit.
2. Waaaaaaackööööön!!!
Was für ein geiles Billing dieses Jahr! Ich wäre ja nur für Voivod schon gekommen, aber als Bonus dann auch noch Slayer, Iron Maiden, Corvus Corax und viele andere interessante Bands - saustarkes Billing dieses Jahr, man könnte glatt meinen, dass sich da jemand ein wenig für Schwächen des Vorjahrs geschämt hat. ;)
Einige meiner CD-Käufe der letzten Zeit waren im Grunde auch schon vorfreudige Vorbereitung auf Wacken, beispielsweise der Tiamat-Klassiker "Wildhoney", welcher ja komplett gespielt werden soll.
Außerdem habe ich mir neulich zum ersten mal seit vielen vielen (mindestens 15) Jahren gleich zwei Tonträger von Iron Maiden zugelegt!
"Seventh Son Of A Seventh Son" war ja immer mein uneingeschränktes Lieblingsalbum der Briten. Dann kam jedoch ein sehr schwaches Album, noch dazu zu einer Zeit, wo mir Maiden aufgrund meines persönlichen Teenagertums sowieso tendentiell zu weich wurden... Irgendwann habe ich dann zwar mitbekommen, dass es nach ein paar Ausfällen wieder richtig anständige Platten von ihnen gab, aber das Interesse, mir diese wirklich anzuhören, fehlte irgendwie trotzdem.
Nun habe ich mir MediaMarkt sei Dank also doch endlich "Brave New World" und "A Matter Of Life And Death" besorgt und muss feststellen, dass Maiden - ohne ihre Klassiker schmälern zu wollen - eigentlich niemals anspruchsvoller und powervoller als in den 2000ern gewesen sind. Ein schönes "Erwachen" meinerseits. :)
Höre aber eh sehr viel Mucke in letzter Zeit, u.a. noch weitere Klassiker von den Red Hot Chili Peppers, Rage Against the Machine, Muse und Ozzy Osbourne.
Dringend empfehlen kann ich auch (ohne extra Reviews schreiben zu wollen) die "Opiate Sun"-EP von Jesu, das großartige Album "Heavy Metal Fruit" von Motorpsycho (allein der über 20minütige Instantklassiker-Track "Gullible's Travails" ist den Kauf wert) und das absolut von einem anderen Planeten stammende und nur mit Magma vergleichbare Album "Ëmëhntëhtt-Ré" von... Magma natürlich! ;)
Los Leute - alles kaufen!
Und während ich tippe höre ich übrigens schon die ganze Zeit zum ersten mal seit Ewigkeiten mal wieder über Kopfhörer "Killer" von Das Rote Universum. Das Ding ist immer noch ein Knaller - ich glaube, ich werde es immer mögen. Allein schon die letzten 5 Minuten... :) *hach*
Bald dürfte es übrigens endlich wieder eine Konzertankündigung geben, also schaut ab und zu mal auf der Bandhomepage oder bei myspace rein, wenn ihr aus dem Raum Itzehoe kommt!
In diesem Sinne - ein schönes Restwochende!
2010-03-13
"Was war denn DA los?"
Ich habe Freitag abend ferngesehen und ich muss sagen: Ich habe mich wirklich sehr lange nicht mehr so verarscht gefühlt.
Klar, es gibt Fernsehsender, Politiker, Institutionen etc., von denen man sich ständig verarscht fühlt, nur da erwartet man es ja nicht anders...
Also ja, ich gebe es ohne mich dafür zu schämen zu: ich habe in den letzten Wochen große Teile von "Unser Star für Oslo" verfolgt, wobei ich allerdings den Titel der Sendung nie gerne aussprechen mochte, da mich das Ziel (Teilnahme an der Parade europäischer Peinlichkeiten) nun gar nicht interessierte, sondern gerade nach dem berühmten letzten Song der ersten Sendung nur der Weg dorthin.
Lena Meyer-Landrut stand ja eigentlich schon von diesem Zeitpunkt an als "Gewinnerin" (zu den Anführungszeichen komme ich noch) fest, und das auch völlig zu recht. Wann ist in der Geschichte der Castingshows in Deutschland schon vorgekommen, dass eine Achtzehnjährige innerhalb kurzer Zeit gleich reihenweise Nicht-Mainstreamsongs bekannt und beliebt gemacht hat. Bis auf ein paar vereinzelte Ausreißer wie beispielsweise der einzige Auftritt der nicht weitergewählten Franziska Weber mit "Love Foolosophy" hat sie ja durchgehend in einer komplett anderen Liga gespielt als ihre teilweise deutlich erfahreneren Mitbewerber.
Ich werde hier jetzt aber gewiss kein Bashing anderer Kandidaten betreiben, denn dafür könnte ich mich auch in die Foren von TV Total, YouTube, Spiegel oder jeder anderen Internet-Diskussionsdrecklöchern, bei denen ich bewusst noch niemals einen einzigen Beitrag zu irgendeinem Thema verfasst habe, begeben. Was da über junge talentierte Menschen aufgrund von ein paar Fernsehminuten für niederträchtige Widerlichkeiten und Hasstiraden abgesondert werden - und das nicht nur von Teenies - ist schon bemerkenswert und zweifellos eine der größten Fremdschämquellen rund um diese ganze Geschichte.
Klar, mir gefiel nun bei weitem nicht jede Darbietung aller Kandidaten, aber insgesamt war das Niveau für die Verhältnisse eines solchen Formates schon sehr hoch. Und diese Lena hat trotzdem in allen Belangen von Songauswahl über Ausstrahlung/Performance bis hin zum exzellent eigentümlichen und überraschenden Gesang immer wieder noch eine Schippe obendrauf gelegt. Das war äußerst beeindruckend und gewiss nicht nur für mich der Grund, die Sendung weiter zu verfolgen.
Und so habe ich auch das Finale nicht wegen des Resultats gesehen, sondern nur weil ich gespannt war, was für drei Auftritte von der jungen Dame dort noch kommen mochten.
Die zweite Finalistin Jennifer Braun muss man an dieser Stelle natürlich netterweise erwähnen. Die hatte vorher zwar auch ein paar sehr respektable Auftritte und ist für jede Top-40-Coverband sicherlich Gold, aber am Ende stimmlich und interpretatorisch doch recht austauschbar. Es blieb doch immer eher der Originalsong als ihre Version davon hängen, und schon deswegen konnte es auch bei guter Leistung für sie hier eigentlich nur zur Statistenrolle reichen.
Aber was dann tatsächlich gestern im Ersten Deutschen Fernsehen geschah war ja das reinste Grauen!
Da reißen sich Kandidaten und Heavytones, welche ja eigentlich das uneingeschränkte Maß der Dinge im Bereich der Fernsehshowbands sind, also wochenlang den Arsch auf und schüren doch eine gewisse Erwartungshaltung - und dann gibt es derart unterdurchschnittliche, überhaupt nicht zu den Sängerinnen passende Allerweltssongs zu hören? Ein ganz klarer Fall von Universal, wir haben ein Problem!
In sechs (bzw. vier teilweise unterschiedlich dargeboteten) Songs gerade mal ein paar mit gutem Willen passable Strophen und ausschließlich schwache, nervtötende Refrains. Gerade angesichts der vorher so anspruchsvollen Liederauswahl Lena Meyer-Landruts geradezu ein (Un-)Kulturschock! Oder um es mit Raab zu sagen: Was war denn daaa los?
Apropos Raab: "Love Me" roch leider schon nach wenigen Sekunden nach seiner Handschrift. Und beim Refrain hatte ich spontan im Kopf, wie umarrangiert er mir sehr viel besser gefallen würde. Und trotzdem war's das einzige Stück des Abends welchem ich mit gutem Willen noch etwas abgewinnen konnte. Schlimm, mich ärgert die gestohlene Zeit des Abends. Und mich ärgert, dass es mich so ärgert, dass ich mir hier Luft machen muss. ;)
Und dieser Eurovision Song Contest in Oslo, der mir eigentlich total Banane war, der ärgert mich jetzt auch, da dort nun vielleicht durch ein absolut nicht ihrem Niveau gerechten Stück, auf das sie offensichtlich nichteinmal sonderlich viel Bock hat, die musikalische Zukunft einer erfreulich unangepassten, eigentlich äußerst hoffnungsvollen Sängerin riskiert wird. (Die skrupellose, raabfeindliche Springerpresse wetzt schließlich schon die Messer...)
Das meinte ich mit den Anführungszeichen weiter oben: Diese Sendung hatte keine Gewinnerin, sondern nur Verlierer.
Als Gewinner ließen sich wohl höchstens jene Kandidaten zählen, die sich bis maximal zum Halbfinale präsentieren durften und dieses Affentheater am Schluss nicht mehr mitmachen mussten.
Hmm... Erwähnte ich schon, dass ich die Backgroundsängerinnen überflüssig fand?
Nein, Fernsehen ist doof. Ich wende mich jetzt lieber wieder CD- und DVD-Player zu.
Klar, es gibt Fernsehsender, Politiker, Institutionen etc., von denen man sich ständig verarscht fühlt, nur da erwartet man es ja nicht anders...
Also ja, ich gebe es ohne mich dafür zu schämen zu: ich habe in den letzten Wochen große Teile von "Unser Star für Oslo" verfolgt, wobei ich allerdings den Titel der Sendung nie gerne aussprechen mochte, da mich das Ziel (Teilnahme an der Parade europäischer Peinlichkeiten) nun gar nicht interessierte, sondern gerade nach dem berühmten letzten Song der ersten Sendung nur der Weg dorthin.
Lena Meyer-Landrut stand ja eigentlich schon von diesem Zeitpunkt an als "Gewinnerin" (zu den Anführungszeichen komme ich noch) fest, und das auch völlig zu recht. Wann ist in der Geschichte der Castingshows in Deutschland schon vorgekommen, dass eine Achtzehnjährige innerhalb kurzer Zeit gleich reihenweise Nicht-Mainstreamsongs bekannt und beliebt gemacht hat. Bis auf ein paar vereinzelte Ausreißer wie beispielsweise der einzige Auftritt der nicht weitergewählten Franziska Weber mit "Love Foolosophy" hat sie ja durchgehend in einer komplett anderen Liga gespielt als ihre teilweise deutlich erfahreneren Mitbewerber.
Ich werde hier jetzt aber gewiss kein Bashing anderer Kandidaten betreiben, denn dafür könnte ich mich auch in die Foren von TV Total, YouTube, Spiegel oder jeder anderen Internet-Diskussionsdrecklöchern, bei denen ich bewusst noch niemals einen einzigen Beitrag zu irgendeinem Thema verfasst habe, begeben. Was da über junge talentierte Menschen aufgrund von ein paar Fernsehminuten für niederträchtige Widerlichkeiten und Hasstiraden abgesondert werden - und das nicht nur von Teenies - ist schon bemerkenswert und zweifellos eine der größten Fremdschämquellen rund um diese ganze Geschichte.
Klar, mir gefiel nun bei weitem nicht jede Darbietung aller Kandidaten, aber insgesamt war das Niveau für die Verhältnisse eines solchen Formates schon sehr hoch. Und diese Lena hat trotzdem in allen Belangen von Songauswahl über Ausstrahlung/Performance bis hin zum exzellent eigentümlichen und überraschenden Gesang immer wieder noch eine Schippe obendrauf gelegt. Das war äußerst beeindruckend und gewiss nicht nur für mich der Grund, die Sendung weiter zu verfolgen.
Und so habe ich auch das Finale nicht wegen des Resultats gesehen, sondern nur weil ich gespannt war, was für drei Auftritte von der jungen Dame dort noch kommen mochten.
Die zweite Finalistin Jennifer Braun muss man an dieser Stelle natürlich netterweise erwähnen. Die hatte vorher zwar auch ein paar sehr respektable Auftritte und ist für jede Top-40-Coverband sicherlich Gold, aber am Ende stimmlich und interpretatorisch doch recht austauschbar. Es blieb doch immer eher der Originalsong als ihre Version davon hängen, und schon deswegen konnte es auch bei guter Leistung für sie hier eigentlich nur zur Statistenrolle reichen.
Aber was dann tatsächlich gestern im Ersten Deutschen Fernsehen geschah war ja das reinste Grauen!
Da reißen sich Kandidaten und Heavytones, welche ja eigentlich das uneingeschränkte Maß der Dinge im Bereich der Fernsehshowbands sind, also wochenlang den Arsch auf und schüren doch eine gewisse Erwartungshaltung - und dann gibt es derart unterdurchschnittliche, überhaupt nicht zu den Sängerinnen passende Allerweltssongs zu hören? Ein ganz klarer Fall von Universal, wir haben ein Problem!
In sechs (bzw. vier teilweise unterschiedlich dargeboteten) Songs gerade mal ein paar mit gutem Willen passable Strophen und ausschließlich schwache, nervtötende Refrains. Gerade angesichts der vorher so anspruchsvollen Liederauswahl Lena Meyer-Landruts geradezu ein (Un-)Kulturschock! Oder um es mit Raab zu sagen: Was war denn daaa los?
Apropos Raab: "Love Me" roch leider schon nach wenigen Sekunden nach seiner Handschrift. Und beim Refrain hatte ich spontan im Kopf, wie umarrangiert er mir sehr viel besser gefallen würde. Und trotzdem war's das einzige Stück des Abends welchem ich mit gutem Willen noch etwas abgewinnen konnte. Schlimm, mich ärgert die gestohlene Zeit des Abends. Und mich ärgert, dass es mich so ärgert, dass ich mir hier Luft machen muss. ;)
Und dieser Eurovision Song Contest in Oslo, der mir eigentlich total Banane war, der ärgert mich jetzt auch, da dort nun vielleicht durch ein absolut nicht ihrem Niveau gerechten Stück, auf das sie offensichtlich nichteinmal sonderlich viel Bock hat, die musikalische Zukunft einer erfreulich unangepassten, eigentlich äußerst hoffnungsvollen Sängerin riskiert wird. (Die skrupellose, raabfeindliche Springerpresse wetzt schließlich schon die Messer...)
Das meinte ich mit den Anführungszeichen weiter oben: Diese Sendung hatte keine Gewinnerin, sondern nur Verlierer.
Als Gewinner ließen sich wohl höchstens jene Kandidaten zählen, die sich bis maximal zum Halbfinale präsentieren durften und dieses Affentheater am Schluss nicht mehr mitmachen mussten.
Hmm... Erwähnte ich schon, dass ich die Backgroundsängerinnen überflüssig fand?
Nein, Fernsehen ist doof. Ich wende mich jetzt lieber wieder CD- und DVD-Player zu.
Winterpause?
Ja, könnte man fast sagen... Wenn's draußen kalt und dunkel ist wäre im Warmen bloggen ja eigentlich keine schlechte Freizeitbeschäftigung. Mir war allerdings in den letzten Wochen eher nach Sofa/DVDs und Musik. habe meine Sammlung in den letzten zweieinhalb Monaten erweitert wie schon seit Jahren nicht mehr (bzw. in Bezug auf Filme noch nie) in einem vergleichbaren Zeitraum. Vielleicht hole ich dann demnächst mal die höchstwichtigen Informationen darüber, was ich so gehört und gesehen habe nach. ;)
Heute möchte ich mich aber erst einmal über ein aktuelles Ärgernis auslassen...
Heute möchte ich mich aber erst einmal über ein aktuelles Ärgernis auslassen...
2010-02-21
Das Rathausuniversum im Roten Bunker
Freitag abend war DAS ROTE UNIVERSUM auf seiner ersten Außenmission 2010. Übrigens unser allererster Auftritt, bei dem wir keinen einzigen Song von der "Killer"-Scheibe gespielt haben.
Mehr wie immer im Roten Logbuch.
Mehr wie immer im Roten Logbuch.
2010-02-07
Neues vom Kuratohlsen
Ich gebe mir schon einige Mühe damit, sie zusammenzustellen, also möchte ich hier nochmal auf meine neusten Galerien mit ausgesuchten Werken anderer Flickrianer hinweisen. Alle (mittlerweile neun) Galerien gibt es HIER zu sehen.
Abgesehen davon, dass ich meine alte Katzengalerie in zwei Galerien aufgeteilt habe (eine s/w, die andere Farbe), enthält meine Sammlung nun auch ein Tribut an die Adox Golf, eine Ode an den ewigen Winter und ein Loblied auf Postkartistan südlich des Rheins...
Abgesehen davon, dass ich meine alte Katzengalerie in zwei Galerien aufgeteilt habe (eine s/w, die andere Farbe), enthält meine Sammlung nun auch ein Tribut an die Adox Golf, eine Ode an den ewigen Winter und ein Loblied auf Postkartistan südlich des Rheins...
2010-02-02
*sabber*
Sehr sympathisch auch vom Spiegel, das komplette Ausstrahlungsdisaster der Serie in Deutschland zu ignorieren und ungeachtet der Tatsache, dass Kabel 1 gerade erst in der frühen 5. Staffel steckt, das Finale komplett mit Artikeln begleiten zu wollen.
Klar gibt's kompetentere Quellen zum Thema, aber der gute Wille zählt ja bekanntlich. ;)
Erwartungsgemäß dämlich natürlich die dazugehörige Forumsdiskussion, in der ignorante Arschlöcher und überforderte Deppen tatsächlich stolz ihre Ignoranz und Überforderung zur Schau stellen - ein Phänomen, welches mich ohnehin allgemein im Internet immer wieder verblüfft.
Wer überhaupt noch keinen Schimmer von Lost hat, kann hier in 5 Minuten die kompletten Staffeln 1-5 nachholen:
2010-01-31
St. Gallen 2010
So, seit ein paar Tagen habe ich die Fotos endlich alle zusammen.
Vier Kameras hatte ich bei meinem verlängerten Neujahrswochenende in St. Gallen (Schweiz) dabei, nämlich die...
Kiev 88:



400D:

![[insert cute title about nosy animal here]](https://lh3.googleusercontent.com/blogger_img_proxy/AEn0k_scme_Oxq8ZvvLqitgtK4AJ8gTKcFOCZfmvLbU3QiT2uDPgCtnEinjai2oK6g6PwBNBJGomy_NDfWw-5QR4nWEaMMqEBL6-PG6dqUHjx0kyuGwElfzlu5Hxdcp3ItiMEA0S=s0-d)
Silver Cam:




Holga:


Alle Fotos (über 200) HIER!
Vier Kameras hatte ich bei meinem verlängerten Neujahrswochenende in St. Gallen (Schweiz) dabei, nämlich die...
Kiev 88:
400D:
Silver Cam:
Holga:
Alle Fotos (über 200) HIER!
2010-01-30
2010-01-25
Was ich gestern eigentlich sagen wollte...
"Ihr Scheißer! So eine verfluchte Scheiße! Was habt ihr hier für einen Scheiß gemacht? Was habt ihr... Wie habt ihr diese beschissenen Scheißer... Scheiße... Scheiße... Scheiße! Scheiße!"
"Freund, Du hast doch einen recht beschränkten Wortschatz."
Noch Fragen warum ich englischsprachige Filme lieber im O-Ton schaue? ;)
Ok, indirekt wollte ich sagen, dass mir die ganze deutsche Synchronisationskultur auf den Sack geht. So habe ich neulich mal auf Kabel 1 in LOST hineingeschaut. Lost, das ist vielleicht die großartigste Fernsehserie aller Zeiten (mal sehen, was die finale Staffel bringt), auf jeden Fall aber das revolutionärste Erzählformat der Fernsehgeschichte. Dazu kommen ein grandioses Casting, Orchesterscore und Drehorte, von denen andere Serien nur träumen können. Lost in einem Absatz oder durch fünf Minuten Erzählung zu erklären, geht nicht. Jeder Fan weiß das. Und Fans gibt es ja zur Genüge. Der weltweite Hype ist zurecht riesig.
Nur in Deutschland kann man als Lost-Kucker ziemlich einsam sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe... absolute Ahnungslosigkeit. Auch Unverständnis, dass ich solche Serien schaue. Wobei "solche Serien" natürlich Blödsinn ist, da es schlicht keine andere mit Lost vergleichbare Serie gibt.
Woher kommt diese Ahnungslosigkeit?
Erst einmal ist da natürlich die Synchronisation. Ich bin die Serie ja nur noch auf englisch gewohnt und ich war echt erschrocken, in welchem Ausmaß Ton, Atmosphäre und auch Sinn unter der Übersetzung leiden. Da stolpern Dialoge mühsam irgendwo in der Peripherie des Originalkontextes umher und werden Charaktere durch von allen Akzenten und Gefühlsregungen befreite deutsche Stimmen zu austauschbaren Handlungsrobotern degradiert, dass es ein Grauen ist. (Stichwort: Daniel Faraday)
Kein Wunder, dass sich der deutsche Zuschauer weniger leicht fesseln lässt.
Hinzu kommt, dass man Lost wirklich verfolgen muss. Man kann nicht einfach wie bei allen Superforensikerserien, Dr. House oder Sex And The City mittendrin einsteigen und mühelos das meiste verstehen. Lost muss man von Anfang an komplett verfolgen, anders geht es nicht.
Mit dieser Komplexität sind deutsche Fernsehsender, die ja nicht eben berühmt dafür sind, mit Serien umgehen zu können, natürlich heillos überfordert. Kabel 1 bemüht sich nun zwar mit der 5. Staffel (von sechs) darum, die Serie anständig zu verkaufen, aber dass der von Pro Sieben angerichtete Schaden jetzt noch zu beheben ist, darf getrost angezweifelt werden.
Und selbst wenn man sich bei der Promotion mehr Mühe gegeben hätte - z.B. nach ABC-Vorbild mit Zusammenfassungen und nach der Erstausstrahlung kostenlosen Folgen im Netz, damit man den Anschluss halten kann -, so gälte es immer noch jene deutsche Mentalität zu durchbrechen, welche Popkultur und Fernsehserien eben nicht als echte Kultur betrachtet. Fernsehserien sind hier doch in erster Linie in 20 bis 45 Minuten dosierte Sinnesberieselung, bei der sich einfach schön entspannt das Hirn ausschalten lässt. Was dieser Maßgabe nicht entspricht, hat es schwer.
Erstmal ist es durch die Synchronisation einfach schon nicht mehr so gut und dann wird es uns auch nicht erfolgreich nahe gebracht.
Wir haben ja auch gerne mal über ein Jahr Zeitverzögerung gegenüber dem Original. Das ist bei fortlaufenden Geschichten wie Lost, über deren Fortgang im halben Internet spekuliert wird, natürlich Gift. Wird der gemeine Zuschauer zu sehr angefixt, dann will er im Netz mehr erfahren, spoilert sich möglicherweise ohne Ende, da der Rest der Welt ja längst viel weiter ist und sieht dann zu, dass er sich die anderorts gerade aktuelle Staffel möglichst schnell auf DVD holt. Oder er schaut sie irgendwo als mehr oder weniger legalen Stream im Internet. Der deutsche Sender hat in beiden Fällen wenig davon.
Was also tun? Wie wäre es damit einfach mal ins kalte Wasser zu springen und die Eier zu haben, dem doofen deutschen Publikum zeitgleich mit dem Rest der Welt den Originalton zuzumuten?
Synchronisation ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Basta.
Aber eigentlich war Lost momentan gar nicht der Hauptanlass für mich, auf das Thema zu kommen.
Meine wachsende Synchro-Abscheu ist ja auch einer der Gründe (nicht der einzige, klar, es gibt ja schließlich auch im Original deutsche Filme) warum ich nur ein extrem sporadischer Kinogänger bin - Filme, die es wert sind, fünfzig bis achtzig Kilometer ins nächste Kino zu fahren (nur Hinweg!), wo sie im O-Ton laufen, gibt es eben nicht allzu häufig.
Und so haben ich auch jetzt erst den - ich kann gar nicht sagen wie grandiosen - aktuellen Tarantino "Inglorious Basterds" gesehen.
Und ich bin froh darüber! Warum zum Henker gibt es für diesen Film überhaupt eine deutsche Fassung?
Da mutet der amerikanische Regisseur dem amerikanischen Publikum zu, in einem nicht eben kurzen und sehr dialogreichen Streifen bei vielleicht sogar über der Hälfte aller Szenen Untertitel zu lesen, da - die Handlung verlangt es so - eben gerade deutsch, französisch oder italienisch gesprochen wird.
Und die Deutschen? Anstatt sich zu freuen, dass man weniger Arbeit hat und es ebenso zu handhaben, wird eine Synchro drübergeknallt die ebenso unsinnig wie inkonsequent ist.
Nachdem ich Inglorious Basterds nun mehrmals verschlungen habe, wagte ich es aus Interesse einfach mal, mir ein paar Szenen in der deutschen Version zu genehmigen. Schließlich wird Sprache und Sprachkenntnis im Film zum handlungstreibenden Element. Vor allem seine Vielsprachigkeit begründet ja Hans Landas (Christoph Waltz) Überlegenheit. Aber auch im Geschehen um andere Figuren spielt Sprache in jedem der fünf Kapitel des Films immer wieder eine prominente Rolle.
Wie setzt eine Synchronisation das also um?
In Bezug auf französisch und italienisch ist die Antwort: gar nicht. Jene Sprachen werden nämlich erfreulicherweise gar nicht synchronisiert. Englisch jedoch sehr wohl.
Das ist inkonsequent und verwunderlich. Denn wenn der Sinn einer Synchro ist, Filme für uns verständlich zu machen, dann wären Französisch und Italienisch doch eigentlich dringender durch Deutsch zu ersetzen als Englisch, oder? Da wo ich herkomme ist jedenfalls immer noch Englisch die Fremdsprache, welche die meisten Leute zumindest bruchstückhaft verstehen.
Die englisch-französischen Szenen bleiben also synchronisiert sinngemäß einigermaßen erhalten, während sich an den deutsch-französischen und der deutsch-italienischen Szene nichts ändert, wenn man mal davon absieht, dass der Witz des unfassbar breiten amerikanischen Akzents in Lt. Also Raines Italienisch in der Synchro natürlich verpufft.
Raines Darsteller Brad Pitt, dessen Rolle ja ohnehin bewusst primitiv gehalten ist und zu siebzig Prozent von Aussprache und (in unsicheren Momenten eingefrorenem) Dauergrinsen lebt, leidet vermutlich vom gesamten Ensemble am meisten unter der deutschen Fassung. All die deutschen Darsteller können sich jedenfalls selbst synchronisieren, während Pitt natürlich seine coole aber unspektakuläre Standardstimme bekommt. Wo er im Original bei der Befragung eines deutschen Soldaten das Sagen hat, während Wilhelm Wicki seine Worte übersetzt, da klopft er in der deutschen Version Sprüche über Baseball und abgeschnittene Eier. Das mag seinem Wesen ja nicht widersprechen, aber es ist einfach unnötig.
Ganz seltsam ist aber die Schlüsselszene im Kino kurz vor Schluss. Ausgerechnet "Stolz der Nation", der deutsche Propagandafilm im Film wurde nämlich nicht synchronisiert und enthält somit also die einzige nicht synchronisierte englische Zeile "Who wants to send a message to Germany?", welche Kriegsheld Fredrick Zoller den flüchtenden Amerikanern hinterherschmettert. Schon seltsam. Und doppelt seltsam, wenn man sieht, dass die im Original direkt darauf in englisch antwortende Französin Shosanna dann aber sehr wohl wieder deutsch spricht...
Aaaargh, was für ein verwirrender kontraproduktiver Sprachmus! Und so unnötig.
Merke: Gerade bei Inglorious Basterds niemals die deutsche Fassung kucken!
Ein gutes hat die Synchro allerdings, nämlich die dazu passenden Untertitel auf der DVD.
Ich schaue den Film also bevorzugt im Originalton mit Untertiteln nur für französisch und italienisch, aber nicht für deutsch und englisch. Ist allerdings beim ersten Sehen nicht zu empfehlen, da das Breitmaulfroschgenuschele von Aldo Raine in manchen Szenen schwieriger zu verstehen ist als Schwizerdütsch. ;)
In diesem Sinne: Guats Nächtli!
Of Een moje Nacht!, wo ik seggen wörd wenn ik platt snacken könt.
"Freund, Du hast doch einen recht beschränkten Wortschatz."
Noch Fragen warum ich englischsprachige Filme lieber im O-Ton schaue? ;)
Ok, indirekt wollte ich sagen, dass mir die ganze deutsche Synchronisationskultur auf den Sack geht. So habe ich neulich mal auf Kabel 1 in LOST hineingeschaut. Lost, das ist vielleicht die großartigste Fernsehserie aller Zeiten (mal sehen, was die finale Staffel bringt), auf jeden Fall aber das revolutionärste Erzählformat der Fernsehgeschichte. Dazu kommen ein grandioses Casting, Orchesterscore und Drehorte, von denen andere Serien nur träumen können. Lost in einem Absatz oder durch fünf Minuten Erzählung zu erklären, geht nicht. Jeder Fan weiß das. Und Fans gibt es ja zur Genüge. Der weltweite Hype ist zurecht riesig.
Nur in Deutschland kann man als Lost-Kucker ziemlich einsam sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe... absolute Ahnungslosigkeit. Auch Unverständnis, dass ich solche Serien schaue. Wobei "solche Serien" natürlich Blödsinn ist, da es schlicht keine andere mit Lost vergleichbare Serie gibt.
Woher kommt diese Ahnungslosigkeit?
Erst einmal ist da natürlich die Synchronisation. Ich bin die Serie ja nur noch auf englisch gewohnt und ich war echt erschrocken, in welchem Ausmaß Ton, Atmosphäre und auch Sinn unter der Übersetzung leiden. Da stolpern Dialoge mühsam irgendwo in der Peripherie des Originalkontextes umher und werden Charaktere durch von allen Akzenten und Gefühlsregungen befreite deutsche Stimmen zu austauschbaren Handlungsrobotern degradiert, dass es ein Grauen ist. (Stichwort: Daniel Faraday)
Kein Wunder, dass sich der deutsche Zuschauer weniger leicht fesseln lässt.
Hinzu kommt, dass man Lost wirklich verfolgen muss. Man kann nicht einfach wie bei allen Superforensikerserien, Dr. House oder Sex And The City mittendrin einsteigen und mühelos das meiste verstehen. Lost muss man von Anfang an komplett verfolgen, anders geht es nicht.
Mit dieser Komplexität sind deutsche Fernsehsender, die ja nicht eben berühmt dafür sind, mit Serien umgehen zu können, natürlich heillos überfordert. Kabel 1 bemüht sich nun zwar mit der 5. Staffel (von sechs) darum, die Serie anständig zu verkaufen, aber dass der von Pro Sieben angerichtete Schaden jetzt noch zu beheben ist, darf getrost angezweifelt werden.
Und selbst wenn man sich bei der Promotion mehr Mühe gegeben hätte - z.B. nach ABC-Vorbild mit Zusammenfassungen und nach der Erstausstrahlung kostenlosen Folgen im Netz, damit man den Anschluss halten kann -, so gälte es immer noch jene deutsche Mentalität zu durchbrechen, welche Popkultur und Fernsehserien eben nicht als echte Kultur betrachtet. Fernsehserien sind hier doch in erster Linie in 20 bis 45 Minuten dosierte Sinnesberieselung, bei der sich einfach schön entspannt das Hirn ausschalten lässt. Was dieser Maßgabe nicht entspricht, hat es schwer.
Erstmal ist es durch die Synchronisation einfach schon nicht mehr so gut und dann wird es uns auch nicht erfolgreich nahe gebracht.
Wir haben ja auch gerne mal über ein Jahr Zeitverzögerung gegenüber dem Original. Das ist bei fortlaufenden Geschichten wie Lost, über deren Fortgang im halben Internet spekuliert wird, natürlich Gift. Wird der gemeine Zuschauer zu sehr angefixt, dann will er im Netz mehr erfahren, spoilert sich möglicherweise ohne Ende, da der Rest der Welt ja längst viel weiter ist und sieht dann zu, dass er sich die anderorts gerade aktuelle Staffel möglichst schnell auf DVD holt. Oder er schaut sie irgendwo als mehr oder weniger legalen Stream im Internet. Der deutsche Sender hat in beiden Fällen wenig davon.
Was also tun? Wie wäre es damit einfach mal ins kalte Wasser zu springen und die Eier zu haben, dem doofen deutschen Publikum zeitgleich mit dem Rest der Welt den Originalton zuzumuten?
Synchronisation ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Basta.
Aber eigentlich war Lost momentan gar nicht der Hauptanlass für mich, auf das Thema zu kommen.
Meine wachsende Synchro-Abscheu ist ja auch einer der Gründe (nicht der einzige, klar, es gibt ja schließlich auch im Original deutsche Filme) warum ich nur ein extrem sporadischer Kinogänger bin - Filme, die es wert sind, fünfzig bis achtzig Kilometer ins nächste Kino zu fahren (nur Hinweg!), wo sie im O-Ton laufen, gibt es eben nicht allzu häufig.
Und so haben ich auch jetzt erst den - ich kann gar nicht sagen wie grandiosen - aktuellen Tarantino "Inglorious Basterds" gesehen.
Und ich bin froh darüber! Warum zum Henker gibt es für diesen Film überhaupt eine deutsche Fassung?
Da mutet der amerikanische Regisseur dem amerikanischen Publikum zu, in einem nicht eben kurzen und sehr dialogreichen Streifen bei vielleicht sogar über der Hälfte aller Szenen Untertitel zu lesen, da - die Handlung verlangt es so - eben gerade deutsch, französisch oder italienisch gesprochen wird.
Und die Deutschen? Anstatt sich zu freuen, dass man weniger Arbeit hat und es ebenso zu handhaben, wird eine Synchro drübergeknallt die ebenso unsinnig wie inkonsequent ist.
Nachdem ich Inglorious Basterds nun mehrmals verschlungen habe, wagte ich es aus Interesse einfach mal, mir ein paar Szenen in der deutschen Version zu genehmigen. Schließlich wird Sprache und Sprachkenntnis im Film zum handlungstreibenden Element. Vor allem seine Vielsprachigkeit begründet ja Hans Landas (Christoph Waltz) Überlegenheit. Aber auch im Geschehen um andere Figuren spielt Sprache in jedem der fünf Kapitel des Films immer wieder eine prominente Rolle.
Wie setzt eine Synchronisation das also um?
In Bezug auf französisch und italienisch ist die Antwort: gar nicht. Jene Sprachen werden nämlich erfreulicherweise gar nicht synchronisiert. Englisch jedoch sehr wohl.
Das ist inkonsequent und verwunderlich. Denn wenn der Sinn einer Synchro ist, Filme für uns verständlich zu machen, dann wären Französisch und Italienisch doch eigentlich dringender durch Deutsch zu ersetzen als Englisch, oder? Da wo ich herkomme ist jedenfalls immer noch Englisch die Fremdsprache, welche die meisten Leute zumindest bruchstückhaft verstehen.
Die englisch-französischen Szenen bleiben also synchronisiert sinngemäß einigermaßen erhalten, während sich an den deutsch-französischen und der deutsch-italienischen Szene nichts ändert, wenn man mal davon absieht, dass der Witz des unfassbar breiten amerikanischen Akzents in Lt. Also Raines Italienisch in der Synchro natürlich verpufft.
Raines Darsteller Brad Pitt, dessen Rolle ja ohnehin bewusst primitiv gehalten ist und zu siebzig Prozent von Aussprache und (in unsicheren Momenten eingefrorenem) Dauergrinsen lebt, leidet vermutlich vom gesamten Ensemble am meisten unter der deutschen Fassung. All die deutschen Darsteller können sich jedenfalls selbst synchronisieren, während Pitt natürlich seine coole aber unspektakuläre Standardstimme bekommt. Wo er im Original bei der Befragung eines deutschen Soldaten das Sagen hat, während Wilhelm Wicki seine Worte übersetzt, da klopft er in der deutschen Version Sprüche über Baseball und abgeschnittene Eier. Das mag seinem Wesen ja nicht widersprechen, aber es ist einfach unnötig.
Ganz seltsam ist aber die Schlüsselszene im Kino kurz vor Schluss. Ausgerechnet "Stolz der Nation", der deutsche Propagandafilm im Film wurde nämlich nicht synchronisiert und enthält somit also die einzige nicht synchronisierte englische Zeile "Who wants to send a message to Germany?", welche Kriegsheld Fredrick Zoller den flüchtenden Amerikanern hinterherschmettert. Schon seltsam. Und doppelt seltsam, wenn man sieht, dass die im Original direkt darauf in englisch antwortende Französin Shosanna dann aber sehr wohl wieder deutsch spricht...
Aaaargh, was für ein verwirrender kontraproduktiver Sprachmus! Und so unnötig.
Merke: Gerade bei Inglorious Basterds niemals die deutsche Fassung kucken!
Ein gutes hat die Synchro allerdings, nämlich die dazu passenden Untertitel auf der DVD.
Ich schaue den Film also bevorzugt im Originalton mit Untertiteln nur für französisch und italienisch, aber nicht für deutsch und englisch. Ist allerdings beim ersten Sehen nicht zu empfehlen, da das Breitmaulfroschgenuschele von Aldo Raine in manchen Szenen schwieriger zu verstehen ist als Schwizerdütsch. ;)
In diesem Sinne: Guats Nächtli!
Of Een moje Nacht!, wo ik seggen wörd wenn ik platt snacken könt.
2010-01-24
Fuckfuckfuckfuckingfuck
"Fuck you! What the fuckin'... Fuck! Who the fuck fucked this fucking... How did you two fucking fucks... Fuuuck!"
"That certainly illustrates the diversity of the word."
"That certainly illustrates the diversity of the word."
ARCHIVE - Controlling Crowds (Parts I - III)
- CD review -

ARCHIVE - Controlling Crowds, Parts I - III (2009)

ARCHIVE - Controlling Crowds, Parts I - III (2009)
Man kreuze die Swans und Sigur Rós mit Pink Floyd und Elektrobeats, dazu ein Orchester inkl. seiner enormen Dynamik, vier Leadsänger, davon einer weiblich, einer rappend, sauge die Atmosphäre von Laibachs "Kapital" in sich auf und nehme unter diesem Einfluss ein Konzeptalbum über die Verlorenheit des Individuums gegenüber den Massenmedien / dem Staat / dem System auf.
Dabei kommt dann entweder überambitionierter, anstrengender Mist heraus - oder eben dieses Album.
Nein, ich war nicht dabei und vermutlich war der Schaffensprozess ein ganz anderer. Und dass jeder Vergleich mit bestimmten anderen Künstlern nur sehr unzulänglich sein kann, versteht sich von selbst.
"Controlling Crowds (Parts I - III)" ist nicht trotz sondern wegen der unterschiedlichsten Einflüsse, die hier im Rahmen eines sehr düsteren Gesamtkonzeptes ganz selbstverständlich zusammenfließen, nicht mehr und nicht weniger als ein Meisterwerk, welches mich beim Versuch, es in Worte zu übersetzen gnadenlos überfordert.
Die einzelnen Songs sind zwar allesamt stark, aber richtig entfalten tun sie sich erst im Gesamtzusammenhang. Kein Soundtrack für den Fahrstuhl also, sondern eher tiefsinnige, Aufmerksamkeit erfordernde Kost. Manches zündet vielleicht erst beim dritten oder vierten Durchlauf richtig, dann aber umso mehr!
Archive sind für mich persönlich vielleicht die Entdeckung des vergangenen Jahres (es gibt sie ja schon weitaus länger) und "Controlling Crowds" ein zeitloses musikalisches Monument.
Ich würde glatt "mehr davon!" fordern, aber das ist gar nicht nötig. Denn erstens ist ja noch eine zweite Disc mit ein paar ganz passablen Bonustracks enthalten und zweitens wurde nur wenige Monate später tatsächlich noch das keinen Deut schlechtere Fortsetzungswerk "Controlling Crowds, Part IV" rausgehauen...
ARCHIVE - Controlling Crowds (Part IV)
- CD review -


ARCHIVE - Controlling Crowds, Part IV (2009)
So kurz nach einem mammutösen Konzeptalbum wie Controlling Crowds eine Fortsetzung rauszuhauen ist schon starker Tobak.
Ich las irgendwo etwas vom Verdacht der Resteverwertung. Dem kann ich mich allerdings nicht anschließen.
Ganz im Gegensatz zum ersten Teil gibt es hier keinen langen Intro-Aufbau, sondern man mit dem Opener "Pills" sofort mitten im Geschehen.
Man merkt dem Album an, dass es schneller komponiert worden sein muss, als der Vorgänger, was aber keinesfalls ein Manko darstellt. Die Songs ruhen sich weniger lange in ihrer Atmosphäre aus, sind knapper und erschließen sich dadurch schneller. Etwas weniger Pink Floyd, dafür mehr Radiohead vielleicht...
Die Grundstimmung setzt da an, wo die letzten Minuten von Part III aufhörten und ist somit etwas heller, direkter und energischer. Und auch für Liebe ist diesmal sogar Platz.
Insgesamt entfernen sich Archive aber niemals zu weit von ihrer eigenen depressiven Vorgabe. Und das ist auch gut so.
Beide Alben lassen sich als "Controlling Crowds, Parts I - IV" ohne weiteres am Stück hören (genügend Zeit vorausgesetzt) und sind dementsprechend nun auch als Komplettedition erschienen. Für mich etwas zu spät, aber anderseits habe ich dafür ja die Bonustracks der ersten CD und deswegen eigentlich keinen Grund zu meckern.
Über die Musik sowie nicht - denn die ist einwandfreies ganz großes Kino.
2010-01-13
Wohin?
Ich weiß noch nicht so recht, was ich in diesem Jahr fotografisch machen will.
Mal wieder eine größere Konzeptserie auf Mittelformat wie "Fremdkörper" oder "Reher (Holst.)" hätte schon was. Nur weiß ich partout kein Thema...
Außerdem sagt mein Filmlager, dass ich mehr Kleinbild benutzen sollte. MF ist fast immer knapp, aber vor allem 35mm Farbnegativ wird niemals weniger. Und viele davon sind schon weit über ihrer Zeit.
Am einfachsten lassen sich Filme eigentlich immer als Tourist füllen, dass habe ich ja gerade wieder in St. Gallen gemerkt. Weitere konkrete Reisepläne für Wochenenden oder Urlaub habe ich für 2010 aber bisher noch nicht.
Am besten höre ich erstmal auf, drüber nachzudenken. Vielleicht kommt dann ja der Geistesblitz. ;)
Mal wieder eine größere Konzeptserie auf Mittelformat wie "Fremdkörper" oder "Reher (Holst.)" hätte schon was. Nur weiß ich partout kein Thema...
Außerdem sagt mein Filmlager, dass ich mehr Kleinbild benutzen sollte. MF ist fast immer knapp, aber vor allem 35mm Farbnegativ wird niemals weniger. Und viele davon sind schon weit über ihrer Zeit.
Am einfachsten lassen sich Filme eigentlich immer als Tourist füllen, dass habe ich ja gerade wieder in St. Gallen gemerkt. Weitere konkrete Reisepläne für Wochenenden oder Urlaub habe ich für 2010 aber bisher noch nicht.
Am besten höre ich erstmal auf, drüber nachzudenken. Vielleicht kommt dann ja der Geistesblitz. ;)
2010-01-10
DEPECHE MODE - Sounds Of The Universe
- CD review -


DEPECHE MODE - Sounds Of The Universe (2009)
Haha, hat es wirklich irgendeinen Sinn, über ein halbes Jahr nach seinem Erscheinen eine ausführliche Rezension über ein weltweites Nr.1-Album zu schreiben?
Die Fans haben es eh schon alle und wer mit dem Gesamtwerk von Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher nichts anfangen kann (Kommt sowas vor?), dessen Meinung werde ich jetzt auch nicht ändern können. ;)
Also nur soviel: Ich find's sehr geil. Herausstechendes Merkmal ist - das macht schon das Intro klar - der sehr offensive, frische Einsatz uralter - oder sagen wir besser - klassischer Synthie-Technik. Große Sounds, große Arrangements, Melodien und Gesänge - Depeche Mode in Höchstform. Was muss man mehr wissen?
Dass drei der zwölf Songs (plus das obligatorische kleine Instrumental) nicht von Gore, sondern von Gahan geschrieben wurden, könnte man noch erwähnen, aber hach Leute: es steht Depeche Mode drauf, es ist Depeche Mode² drin, also an diesem Album führt eigentlich kaum ein Weg vorbei!
Anspieltipps: Einfach im Zufallsmodus kucken, was kommt, ansonsten die textlich herrliche konsequente erste Single "Wrong"!
2010-01-06
Sängermangel?
nicht bei ARCHIVE:
Und das sind nur die derzeit aktiven Lead-Vokalisten. ;)
Klasse Band!
Und das sind nur die derzeit aktiven Lead-Vokalisten. ;)
Klasse Band!
2010-01-05
Moin 2010!
Jetzt, wo ich aus St. Gallen zurück bin, ist es an der Zeit, ein neues Blog-Jahr einzuläuten. :)
Was die Nachtzug/Flugzeug-Geschichte angeht muss ich unter Ausblendung meines ökologischen Gewissens sagen, dass mich die Rückreise doch stärker in Richtung Flugzeug tendieren lässt.
Diesmal hielt sich die Verspätung in Grenzen, so dass sie noch im Flug aufgeholt werden konnte. Außerdem konnte mein bis knapp unter die 8kg-Marke vollgestopfter Fotoausrüstungskoffer diesmal auch durch den Sicherheitscheck, ohne dass ich ihn öffnen und einzelne Teile nochmal durch den Scanner schicken musste. Und im Gegensatz zum Hinflug wurde ich wegen der Kiev 88 auch nicht zur Sprengstoffkontrolle gebeten. Dafür hatte ich natürlich etwas mehr Angst vor Terrorismus und so, ist klar. ;)
Ich empfehle in diesem Zusammenhang auch meine Gate-Lektüre, nämlich den Artikel "Die reine Show" auf Seite 16ff. des aktuellen SPIEGEL.
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