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2019-07-02

VNREST - III

Boah, ey! Langsam! Also nicht langsam, macht ruhig schnell, aber was ist denn da passiert?

Kaum ist es gerade mal etwas mehr als (boah, ey, auch schon wieder so lange...) ein Jahr her, dass man mit den zwei bekloppten Extreminstrumentalisten von Vnrest die Bühne geteilt hat, da sind sie auch schon zu dritt, sind die ganze Zeit am Brüllen und singen, und die Tracks haben statt römischen Ziffern nun auch  noch - Sakrileg! - Songtitel!

Mann, mann, mann.


VNREST - III (download) (2019)


Ok, jetzt wirklich mal langsam. Die Illuminaten haben mir von den Pyramiden gepfiffen, dass sich in der digitalen Diskographie der Kieler ein übergeordnetes Konzept entfaltet: "I" war nämlich ein von Drummer Jannek komplett alleine eingespielter, halbstündiger Track, "II" eine Kooperation mit Jan Moritz an der Gitarre, "III" ist nun zu dritt entstanden, und ich denke wir können uns jetzt schon darauf freuen, wenn auf "XXIII" eine komplette Big Band am Start sein wird.
Ab "XXXV" empfehle ich dann allerdings, sich von der Band abzuwenden, da sich zu dem Zeitpunkt hinter den meisten Bandmitgliedern in Wahrheit Fischmenschen verbergen werden!

Tatsächlich sind die drei Stücke auf "III" allerdings wieder Solokompositionen von Jannek und alle Instrumente außer Bass (Olli) von ihm eingespielt, während der Gitarrero sich darauf beschränkt Teile der cleanen Gesangsparts beizusteuern.

Vnrest live in Heide
Das Resultat ist immer noch  vorwiegend rasend schneller technischer Turboboostdeathmetal mit Bezügen zu anderen Extremmusikrichtungen von Post Hardcore bis zu advantgardistischem Black Metal. Im Vergleich zu "II" kommen mir die Songs hier instrumental bei aller hyperaktiven Panik ein wenig geradliniger vor, was aber vor allem dazu dient, dem Gesang Raum zu geben.
Welcher wiederum die Panik verstärkt, aber auch ein wenig mehr Gefühl in das Gebollere injiziert.

Insgesamt klingen Vnrest auf "III" schon sehr wie englischsprachige Version der Extremmetal-Anteile von The Hirsch Effekt. Das kann man sehr geil finden, muss man aber auch.

Doch doch Jungens, was ihr hier abgeliefert habt, das gehört schon ganz klar zum Schönsten, was das sickeste Bundesland der Welt musikalisch in den letzten Jahren so abgeworfen hat!

Schade nur, dass man schon nach etwas über einer Viertelstunde von vorne Hirnbangen muss.






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