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2025-05-24

Das Gesetz des SERRIES (drei Alben)


Nach Jörg Schneider mache ich hier mal passenderweise mit einem anderen (ihm natürlich auch persönlich bekannten) musikalischen Serienttäter weiter, habe ich mir doch neulich mal wieder drei neue CDs des belgischen Experimentalgitarristen Dirk Serries geordert.






DIRK SERRIES - The Might of Stars Sublime (CD) (2025)

"The Might of Stars Sublime" ist ziemlich genau, was das Coverartwork von Serries' Gattin Martina Verhoeven verspricht: eine traumhaft schwebende, sanfte Entrückung in atmosphärische Ambient-Transzendenz.

An- und abschwellende Flächen aus Gitarren- und Effektklängen, pur und schnörkelos schön, schmeicheln das Ohr und die Seele. Scheinbar simpel und doch voll profunder Tiefe. Dirk ist hier ganz in seinem Element und erinnert an einen lichteren Zwilling von Justin Broadricks Soloprojekt Final.

Wunderbar!








DIRK SERRIES - Zonal Disturbances II (CD) (2025)

Unter ähnliche Voraussetzungen - wieder nur Serries mit Gitarre und Effekten - entstanden die vier komplett live eingespielten Longtracks (zwischen vierzehn und dreiundzwanzig einhalb Minuten) auf dem auch insgesamt deutlich längeren Album "Zonal Disturbances II".

Wie man auch hier aufgrund des Coverfotos (diesmal vom Künstler selbst) bereits erahnen kann, ist der Grundton düsterer und zivilisationsmelancholischer. Was durchaus of harmonisch sein könnte wird stets durch andere Reize gestört. Die Vielzahl an an knarrenden, schabenden, kratzenden, nebelhornig dröhnenden, bohrenden, schleifenden Klängen, die hierbei parallel erzeugt werden, ist bemerkenswert.

Ebenso wie den Tracktiteln ("XDY8756C", "594ZEY8P" etc.) ist der unruhige Spannung verbreitenden Kaskade an Nebengeräuschen in Serries' Musik hier oft schwer zuzuordnen, was Absicht und was kontrollierter Zufall ist. Das Resultat ist in jedem Fall ein wirkungsvoller, ausdrucksstarker und doch sehr ambivalenter Soundtrack zur surrealen Grundstimmung der Gegenwart.

Wenn ich mir dann noch vor Ohren führe, dass dieses Album im Prinzip auch eine Liveaufführung hätte sein können, fühle ich mich bei hochgedrehtem Volumenregler und geschlossenen Augen auch bald, als würde ih direkt vor einer Bühne in diesem meisterhaften Dark Ambient/Drone wogen.

Es gibt ja diese meme-berühmten Fensteraufkleber, welche jeden Ausblick einen Sinn gebend "Directed by David Lynch" sagen. Mit diesem Album in Sinn müsste es eigentlich auch die Variante "Musical score by Dirk Serries" geben.








MARTINA VERHOEVEN / LUIS LOPES / DIRK SERRIES - Invincible Time (CD) (2025)

In einer ganz einfachen Hülle, dafür jedoch mit schickem Linoleumdruck-Cover von Colin Webster, kommt diese in einer alten Klosterkirche mitgeschnittene Liveaufnahme des Trios Verhoeven, Lopes und Serries daher.

Zwei Gitarren und ein elekrisches Crumar-Klavier (welches mir einem Rhodes-Piano mit etwas härterem Anschlag zu ähneln scheint) improvieren mal sanft klimpernd verspielt, mal im wilden Rausch umeinander wirbelnd, ohne Pause fünfzig Minuten lang.

Mehr zu erklären gibtes hier kaum. Von diesen drei Alben erfordert dieses wohl am meisten Aufmerksamkeit, sowohl in seinen ruhigen Deep-Listening-Passagen als auch während seiner actionreicheren Eskapaden. Bei der Klasse und Eingespieltheit dieser Musiker wird das genaue Hinhören aber natürlich auch belohnt. Toller Contemporary Free Jazz. 







2024-10-17

Schneiderkalypse 2024 - frei drehender Schlagzeuger verschleißt fünf Gitarristen auf sechs Alben!

September 2024. Der Sommer sieht seinem Ende entgegen und Jörg lässt es wieder mächtig schneidern!

Wie ein Krake hockt der Hückelhovener hinter seinem Drumkit und irrwischt improvisierend mit der Hälfte seiner Tentakel zu wechselnden Gitarristen seine Trommeln schwindelig, während die andere Hälfte schon dabei ist, die im Wochentakt erscheinenden Duett-Album für den Postversand einzupacken.

Vier seiner zu jeder Saison im einheitlichen Design in GROSSEN VERSALIEN ihren Titel vom Cover brüllenden Kollaborationen hat er nun schon wieder auf uns losgelassen, zusammen mit Luís Lopes, Dirk Serries und Eric Quach aka thisquietarmy. Davor erschienen schon ein paar Wochen vorher das zweite Album von The Nude Spur und die LPs Nummer 9 und 10 von Teen Prime. Und auch wenn ich von jenen eine verpasst habe, bleiben doch immer noch satte sechs Tonträger, die ich mit Argusohren durchleuchtet habe, um nun im enzyklopädischen Format über sie zu dissertieren.

Oh sorry, leider leider habe ich gerade nicht ganz so viel Zeit. Ich kürze meine Ambitionen also aufs Wesentliche zusammen. 








SCHNEIDER | LOPES (LP) (2024)

Im Prinzip lässt das niemals ermüdende Chaos, welches Schneider seinem Drumkit entlockt, seinem Improvisationspartner nur die Wahl, sich entweder zurückzulehnen und das Wirrwarr mit atmosphärischer Beständigkeit zu unterfüttern - oder panisch mitzuhalten und dem eigenen Instrument möglichst schnell eine Vielzahl von ebenso chaotischen Geräuschen zu entlocken. Luís Lopes, in meiner Musiksammlung bisher nur auf einem gemeinsamen Album mit Bassist Gonçalo Almeida und Drummer Phillipp Ernsting vertreten, wählt den zweiten Weg.

Und so klingt der sechzehnminütige "One Armed Bandit" dann auch, als hätte ein Spieler an diesem eine gewaltige, auf einem Seelenverkauf an den Teufel basierende Glückssträhne, die unablässig Münzen aus der Maschine rasseln lässt.
Auf der B-Seite "Danger of Suffocation" geht er es dann etwas weniger explosiv an, dämmt die Saiten oft ab, erstickt Töne und Noten im Keim. Und wenn er sie gegen Ende tatsächlich frei lässt, tobt die Gitarre sofort im schwersten Heavy Jazz-Sturm.







SCHNEIDER | SERRIES (LP) (2024)

Dirk Serries, selbst zwischen Deep Listening Ambient, Free Jazz und allerhand verwandter Experimentalmusik extrem veröffentlichungswütig, geht die Herausforderung etwas anders an. Der Belgier setzt vor allem auf eine klangästhetisch beständige Krachmauer, die sich in jedem der fünf Tracks von einer anderen Seite zeigt.

"Muscle Steam" gehört vermutlich zu den brutalsten Performances, die er bisher eingespielt hat, "Enhance the Machine" ist eher krank verstörend und "Mechanical Collapse" vereint diese beiden Eigenschaften. Ein mächtig brutzelnder, sich kaum um die rhythmischen Exzesse kümmernder Drone eröffnet die B-Seite mit "Complex Particle System".
"Force Regeneration" schließlich ist ein Meisterstück dissonanten Unterwassergewabers, über dem Schneider mit vielen panischen Hi-Hat-Akzenten um sein Leben rudert. 







SCHNEIDER | THISQUIETARMY (LP) (2024)

Der bisher stärkste Kontrast zwischen ruhelosem Hochgeschwindigkeitsgeratter und in sich ruhender Gitarre erwartet uns in "Attrition Warfare", dem Opener des Duetts Schneider / thisquietarmy. Wenn es einen Musiker gibt, der weiß wie man mit Loops und Tretminen sich immer weiter verdichtende Wellen aus Ambient, Post Rock, Drone und Noise in wogende Bewegung versetzt, dann ist es der unter diesem Soloprojektnamen tätige Kanadier Eric Quach, der sich nicht nur nicht von Schneider aus der inneren Ruhe bringen lässt, sondern sich im Laufe der vier Stücke sogar als so schwere Masse über die Drums legt, dass sie mitunter sogar einbremsen.

Der Sound dieses Albums ist ungemein fett, und dürfte ich nur eine Schallplatten dieser Serie behalten, dann wäre es wohl diese.







SCHNEIDER | THISQUIERARMY (CD) (2024)

Oh!

Ok.

Ja, die Zusammenarbeit von Schneider und thisquietarmy wär tatsächlich so ergiebig, dass gleich zwei Alben dabei herausgekommen sind. Und damit man sie in ihrer Namensgleichheit nicht verwechselt, wurde dieses hier nicht auf Vinyl, sondern als CD veröffentlicht. Das ist auch hinsichtlich der Spielzeit praktisch, denn fünfundsechzig Minuten sind für eine einzelne Schallplatte ja eh zu viel.

Davon abgesehen geht "Schneider | Thisquietarmy" nicht nur als direkte Fortsetzung von "Schneider | Thisquietarmy" durch, sondern auch als Steigerung: längere Tracks, mehr Brummen und Brutzeln, mehr Lärmschichten, mehr Intensität und tatsächlich auch eine musikalisch noch stimmigere Struktur im Inferno, welches das komplett eingeloggte Duo vom Stapel lässt.
Dass es nach einer Dreiviertelstunde, zu Beginn des über zwanzigminütigen Abschlusstracks "Rainbow Codes" mal eine Weile gemäßigter - aber ungemein spannungsgeladen - zugeht, passt perfekt in den Gesamtfluss dieses Free Drone Metal-Meisterstücks.

Ja, ich denke das Ding kann ich bedenkenlos neben dem letzten Album von Glimmen im Kreis meiner Schneider-Favoriten einordnen. Und vor den sehr viel komponierter wirkenden thisquietarmy x Away-Alben müssen sich sowohl diese CD als auch die LP ebenso nicht verstecken.  







THE NUDE SPUR - If They Move Kill 'Em (CD) (2024)

Ist das jetzt schon zu viel "richtige" Musik geworden? Keine Sorge, auch mit dem Co-Chaoten Thomas Kranefeld hat Schneider sich wieder zusammengerottet, um den Nachfolger für das selbstbetitelte Debüt ihres Projekts The Nude Spur einzudreschen.

Die Gitarre schrammelt, slided, strummt, shreddet nun noch druckvoller und auf Krawall gebürsteter als zuvor. "If They Move Kill 'em" heißt das siebenteilige, beinahe das gesamte Album bildende Titelstück - und Junge, es zuckt und tourettet und schießt als Reaktion darauf ganz gewaltig! The Nude Spur zelebrieren im Grunde klassischen johnzornschen Jazzcore - und das nun noch eine Stufe weiter aufgedreht. Don't listen to this if you have a heart condition!

Zum Abschluss zeigt der nackte Sporn im über zwölfminütigen "Open The Pod Bay Door, Hal" noch seine reduziertere, ruhigere Seite, ehe wieder alles herrlich kaputtpurzelt, die CD sich selbst pulverisiert und der Polycarbonatstaub den Laser deines Players ruiniert. Den Preis is der avantgardadaistische Spaß, den die Scheibe macht, aber allemal wert.







TEEN PRIME - No. 10 (LP) (2024)

Puh, allmählich wird das nervlich aber schon zerrüttend. Und nun kommt auch noch der neueste Streich des schon länger aktiven Duos mit Sebastian Väth, welches man stets daran erkennt, dass das Backcover das Cover und das Cover das Backcover ist, dazu.

Nein, geradeaus gespielte, ohne stilistische Angewöhnung nachvollziehbare, eben normale Musik, ist auch auf diesem Album nicht zu erwarten. Dennoch sind Teen Prime wohl das geplanteste, auskomponierteste Projekt in dieser Runde. Die Arrangements sind zwar ziemlich lose und scheinen immer noch häufig ein Kind zu emulieren, welches Haushaltsgegenstande die Treppe herunterfallen lässt - aber es gibt eben auch zumindest lick- und riffverwandte Strukturen, sowie kompakt konzentrierte Bewegungen und geplante Wechsel.

Dazu passt auch, dass die meisten der Tracks vergleichsweise kurze Spielzeiten zwischen zweieinhalb und fünf Minuten haben. Nur der beinahe dreizehnmitüge Psychedelic Jazz Jam "The Singer" fällt hier aus dem Rahmen.
In dem Stück wird übrigens nicht gesungen. Anderswo finden allerdings durchaus Hillbillygesang und Sprachsamples statt. Überhaupt wurde auch was Gitarrenoverdubs angeht mehr nachbearbeitet.
Man könnte also fast sagen "No. 10" ist ein ganz normales Studioalbum.

Vielleicht stimmt dies ja auch. Es klingt halt nur wie perfekt in die richtige Beschäftigung kanalisierter Wahnsinn. "An Assessment in the Course of Empty Gestures" z.B. beginnt so ein bisschen wie die ohnehin immer mal wieder anklingenden Japaner Kukangendai in effektgeloopt mit Quasi-Blastbeats, und ist in angemessener Lautstärke genossen eine der sich am intensivsten durchs Trommelfell vibrierenden Hirnschmelzerfahrungen des Jahres. Zusammen mit dem zentralen Longtrack der A-Seite hat sich die Anschaffung des Albums damit schon amortisiert.

Und der Rest ist halt auch geil.







2022-01-22

2021 physical latecomers (feat. ALMEIDA | LOPES | ERNSTING, COALTAR OF THE DEEPERS, GNOD & ST. VINCENT)


It's still January, so I think it's also still ok to cover releases from last year, right? Here's a bunch of stuff, which I just bought too late to review it in 2021:






COALTAR OF THE DEEPERS - Revenge Of The Visitors (gold, red and blue swirl vinyl Earth Ride edition LP) (2021)

Somehow this album got my attention, while I was browsing for tapes, but ultimately the vinyl version landed on my wantlist and sat there for a while until I finally got my hands on it. Lucky me, because the unique mix of post punk, shoegaze, (death) metal/core (or whatever?) and a dozen more or less likely ingredients is just as captivating as it is strange. And I guess the naturalness with which the silly, catchy sweetness and the heaviness find together in this music, is kind of a typical Japanese thing. Or at least it presents itself in a way that makes me think that? I hear some elements which remind me of Envy's "The Fallen Crimson" or Boris' pop album "Attention Please!".
But then what I think is not always right. So I still thought that "Revenge Of The Visitors" was the reissue of a classic, when it was already spinning on my turntable, while in truth in the style of artists like Sodom and Taylor Swift it's actually a present-day re-recording of the 1994 debut CD "The Visitors From Deepspace"! It still looks super 90s though: the cover artwork with its good idea being almost ruined by layout and typo choices is totally of that time. Interestingly the coloured vinyl really kind of legitimizes and saves the rest. Yeah, this looks cool now. Still weird, but that's exactly what this album requires.
The songs are the same as on the original, the only difference being that the opener - a cover song from The Cure - has been renamed from "Killing An Arab" to "Killing Another" by the original artist in the years between the releases. From what I have compared, the music of the original must have been a completely mind-blowing experience back then, but the production really didn't stand the test of time. This new version sounds superior in every way and is also performed better. So yes, if you want to transfer your own old music into new times and keep it relevant - this is how you do it.







GNOD - La Mort Du Sens (CD) (2021)

Gnod are known to be quiet fluid in form and style, so this new album being the blatant reprise of "Just Say No To The Psycho Right-Wing Capitalist Fascist Industrial Death Machine" that it is, comes as a little surprise. However it's a good one. The throwback to the sound of the 2017 angry psych classic with the even more iconic cover artwork is actually very welcome. This is in no way a one to one copy, but the politically charged, punkish English working class spirit, embedded in a huge, smashing and hypno-tantalizing machine of industrial noise frenzy, perfectly hits the same nerve - brutally, repeatedly and merciless. "La Mort Du Sens" sits halfway between the "Filth" of Swans and Ministry's ""Filth Pig", adds some heavy psych overtones and doesn't shy away from throwing either some dirty fucking La Muerte rock'n'roll or a wild saxophone on top of it. The just anger and pulverizing bass of this album might fuck you up or call you to action - in the best case both. I almost feel like I want to blow right-wing light-brain anti-vaxers from the streets with this. They don't deserve to hear this great shit though. Clearly a hot AOTY list candidate, if I had only gotten it earlier! Just like the LP the CD comes in a gatefold with a cutout cover, so you can change the colour of whatever this is supposed to be from blue to red.









ST. VINCENT - Daddy's Home (LP) (2021)

Yeah, this is another one which would have really messed my 2021 favorites list up, especially the category of huge pop music releases. Which almost sounds like an insult when you speak about the work of singer and multi-instrumentalist Annie Clark aka St. Vincent. The dry electronic funk of "Masseduction" still lies at the foundation of some tracks on "Daddy's Home", but she so skillfully and confidently adds so many more exciting facets to her music - something new on each and every song - it's a pure joy to travel with her. There's Americana, lots of 70s rock, even pinches of Motown. And so much awesome and beautiful guitar and vintage synthesizer goodness. And damn, no matter what this woman does, her songwriting and arrangements are just world-class.

If you don't fall in love with this album at the latest after its fourth track "Live In The Dream" - a six-and-a-half-minute psychedelic Beatles worship ballad for the gods - you probaly have no soul. Or maybe it's just not your thing. Anyway, you won't get this masterpiece of a record. It's not a double album, so the scope can't match the reference, but in terms of addiction potential and sheer quality this is pop close to Janelle Monáe's "The ArchAndroid" level for me! St. Vincent just got the vibes. "You can't hide from me." she sings. You're right Daddy, we can't.









ALMEIDA | LOPES | ERNSTING - Misanthrope (CD) (2021)

But now back from the popular limelight to the world of the obscure! Fittingly (at least if you interpret the cover as a very abstract Christmas tree) released on December 25th, "Misanthrope" is a quite dark and gloomy, but also super busy and exciting live improvisation by Albatre bandmates Gonçalo Almeida and Phillipp Ernsting with guitarist Luís Lopes. In six tracks with a total playing time over 55 minutes the trio hits a whole bundle of nerve fibres between Pulled By Magnets and Dead Neanderthals, Sumac and Naked City in me.
 
THAT'S WHY I'VE ALREADY WRITTEN A WHOLE DETAILED REVIEW ABOUT THIS MASTERCLASS IN FREE DOOM JAZZCORE OVER ON VEILOFSOUND.COM!

The physical release on CD (limited to 50 copies) on the Indian label Subcontinental Records is a rather unspectaculary package coming in a slim tray, but it looks fine - and undoubtly has amazing  inner values.