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2019-09-24

Puh. Wenn das so weitergeht, kostet mich dieses scheiß Berliner Drecksfotzen-Urteil noch meinen facebook-Account.

Kommunikation in Zeiten von asocial media, AfD-Schlumpfzazi-Trumpisten und Aluhüten überall ist schwierig. Zurückhaltung angesichts des täglichen Bombardements aus Bullshit wo immer es möglich ist, Kommentare zu hinterlassen, ebenso.

Viel zu viel Menschenfeindlichkeit, Bosheit und Dummheit in all ihren ekligen Ausprägungen bleibt unwidersprochen, weil einfach niemand dieses Pensum bewältigen kann. Und weil es ja auch nichts bringt. Man kann einen Trottel mit einem facebook-Kommentar nicht zum Weisen machen, das weiß ich doch auch. Aber den Rassisten, Faschisten, Hassfratzen aller Art, die anderen Vergewaltigung und Tod wünschen, den virtuellen Raum zu überlassen, als seien sie tatsächlich "das Volk" - das kann es doch auch nicht sein.


Im Rahmen des - wenn diese Welt der Bolsonaros, Trumps und Johnsons noch ein minimales Mindestmaß an Restintelligenz erlaubt - demnächst in höherer Instanz gekippten Urteils zu den Beleidigungen gegenüber Renate Künast wissen wir nun ja zum Glück, was so alles als sachlicher Debattenbeitrag gilt.



Man könnte jetzt natürlich meinen, zumindest für eine Weile mit diesem Urteil eine praktische Diskussionshilfe zur Hand zu haben, doch was in Deutschland nun offiziell üblich und ok ist, das muss sich zu Zuckerberg und Konsorten natürlich erst einmal herumsprechen.

In der Praxis sieht es nämlich nun so aus, dass die netten Scheißtypen, die sich über diese katastrophale Justizkarambolage freuen, dafür auch noch belohnt werden. Einerseits können sie feiern, dass es nun hochoffiziell noch mehr in Ordnung ist, in Deutschland frauenverachtendes Naziarschloch zu sein, wurde das Urteil doch offensichtlich gezielt designt, um diese spezielle Klientel ruhig zu stellen. Because #whatcouldpossiblygowrong ?

Anderseits können diese Schlampen nun wunderbar jeden, der das Urteil ganz offensichtlich kritisch aufgreift, schön bei Mark mimimimelden. Denn ihre armen zarten hasserfüllten Seelen wurden ja so sehr verletzt.


Wie halt letzten Freitag bei mir:







Und nun?


Strafe abgesessen und nichts gelernt?

Kann man so nicht direkt sagen. Bei der nächsten Ansprache an Freunde des Verwaltigens von Politikerinnen habe ich nämlich eine direkte Ansprache ausdrücklich vermieden.

Man musste sich schon bewusst entscheiden, sich als stinkefotzige Hohlbirne angesprochen zu fühlen.


Ich hätte natürlich wissen müssen, das irgendwer dies tun würde. My bad. Als Wiederholungstäter setzt es nun drei Tage Sperre für mich schlimmen Bully.


Also, das Fazit, wenn ihr nicht für mehrere Tage auf euren fotzenbuch-Account verzichten möchtet:
Nazis und ähnlich ausgekugelte Idioten immer schön machen lassen. Bloß nie sarkastisch werden. Immer schön stromlinienförmig durch die Timeline schwimmen. Eventuell das Heben des rechten Arms üben. Das kann für eine sichere Zukunft in Arschlochdeutschland sicher auch nicht schaden.





Aber im Ernst: Auch wenn ich meine Formulierungen wohl für die nächste Zeit ab Freitag Mittag ganz genau auf die Goldwaage legen muss, werde ich prinzipiell sicherlich nicht aufhören, Vollidioten zu widersprechen.

Auch wenn es gerade aktuell, wo z.B. der Roadburn-Vorverkauf beginnt und ich eigentlich jeden Tag mit einem Post Saxophonmusik im #SÄXEMBER poste, schon durchaus lästig ist, nichts posten, liken und kommentieren zu können.





Und zuletzt facebook, Du trottelige Kuh:

Es ist ganz mieser Stil einen erst für drei Tage zu sperren, aber dann nur Sekunden nach der Benachrichtigung eine weitere Mail zu schicken, in der Du darum bettelst, dass ich meinen facebook-Seiten doch bitte mehr posten soll.

Ja was denn nun?





EDIT:

Man sollte im Grunde auch gar nicht mitlesen, wenn man nicht reagieren kann. Das ist dann ja noch ungesünder als ohnehin schon. Man siehe sich nur mal exemplarisch die Kommentare unter diesem Beitrag hier an:




Sorry, aber wer da nicht den dutzenden, zumeist blaubraun rechtsdrehenden Ignoranten mitten in die Fresse kotzen möchte, der ist höchstwahrscheinlich - ihr wisst es schon - eine Stinkefotze.

Einen der übelsten Kommentare dort habe ich jetzt auch mal gemeldet. Sollte dies tatsächlich etwas bewirken - haha -, dann gebe ich mir selbst einen aus. Virtuell zumindest.


UPDATE:

Meine Meldung zeigte selbstverständlich keinen Erfolg. Zu Implizieren, dass Sympathisanten von Greta Thunberg die Sechzehnjährige ja nur durchknattern wollen, ist also ok und entspricht den Gemeinschaftsstandards. Schon schwierig, auszuloten, was geht und was nicht.



ABER IMMERHIN...

...hat die neue Überprüfung meines eigenen Kommentars nun doch zur Aufhebung meiner Sperre geführt. Take this, ihr Dreckschweine!




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